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NWZonline.de Region

Kommunalwahl in Aurich: Spielgeräte für Senioren sollen nun doch kommen

11.09.2021

Aurich Die mehr als eine Million Euro in Aussicht gestellten Fördergelder schüren in der Politik die Hoffnung für längst totgesagte Vorschläge. Möglich werden könnte auch die von der Auricher Wählergemeinschaft (AWG) geforderte Aufrüstung von Spielplätzen, damit sich dort mehrere Generationen nebeneinander betätigen können. 1,09 Millionen Euro kündigte der SPD-Landtagsabgeordnete Wiard Siebels in dieser Woche noch kurz vor der Kommunalwahl an. Doch in die Freude über den finanziellen Segen mischt sich bei dem AWG-Fraktionschef Richard Rokicki die Verwunderung, weil in der Auflistung der geförderten Posten plötzlich zuvor scheinbar unmögliche Projekte nun doch möglich sein sollen. „Da sind doch einige Posten dabei, die bisher im politischen Alltagsgeschäft abgebügelt wurden“, erinnert er an seine schon seit zwei Jahren geforderte Spielgeräte für einen Mehr-Generationen-Spielplatz. „Auch die SPD hat unseren Antrag im Rat nicht unterstützt“, betont Rokicki.

Seine Idee: Auf den Spielplätzen sollen auch Senioren Spielgeräte vorfinden, damit sie mit ihren Kindern und Enkeln gemeinsam sportlich aktiv sein dürfen. Noch vor wenigen Wochen hieß es im Stadtrat von der Verwaltung, dass solche Spielgeräte aus rechtlichen Gründen nicht auf Kinderspielplätzen stehen dürften. Die Verletzungsgefahr für Kinder sei zu groß, erklärte Bürgermeister Horst Feddermann (parteilos) im Rat. Besser wäre eine Planung dafür am Großen Sett Ems-Jade, im neuen Baugebiet in der ehemaligen Blücher-Kaserne oder im neuen Baugebiet Im Timp.

Rokicki war baff: „Obwohl es solche Spielgeräte bereits auf dem Spielplatz am Großen Meer oder auch in Parks in Bad Zwischenahn gibt“, hält Rokicki dagegen. Dass es nun doch möglich sein soll, die Nachfrage zu bedienen hat für ihn andere Gründe. „Hier versucht die SPD offenbar, den vorhandenen Trend für sich noch nutzen zu können“, glaubt der AWG-Fraktionschef im Auricher Rat. „Das haben die großen Parteien bisher nicht erkannt“, sagt Rokicki, der dennoch froh ist, dass seine Idee so kurz vor der Wahl erneut Eingang in die politische Diskussion findet, so kurz vor der Wahl – nur von der anderen Seite der „Regierungsbank“.

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