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NWZonline.de Region Ostfriesland

Nabu Aurich in Aktion: Kreuzottern sollen gut über den Winter kommen

17.09.2021

Aurich Die Torfstecher waren einst stets auf der Hut vor den Reptilien, wenn sie sich bei der Arbeit im Moor durch das Gras schlängelten: Jetzt hat die vom Aussterben bedrohte Kreuzotter im Osteregelser Moor von der Riepster Firma Ibis, einem Ingenieurbüro für Umwelttechnik, und vielen Helfern Hilfe bekommen, damit sie unbeschadet über den Winter kommt. Die Ökologische NABU-Station Ostfriesland (ÖNSOF) konnte den Bau eines Winterquartiers für die bestandsgefährdeten Kreuzottern sowie die Pflege ihrer Lebensräume im Osteregelser Moor realisieren, freut sich Stationsleiter Michael Steven. Anlässlich des 25-jährigen Ibis-Firmenjubiläums war der Naturschutzeinsatz mit fast 40 Helferinnen und Helfern Bestandteil der von Firmengründer Joachim Ihlo organisierten Feierlichkeiten. Seit fünf Jahren untersuchen Mitarbeiter der ÖNSOF den Bestand der Kreuzottern im Osteregelser Moor. Diesmal kamen die Helfer aus Ostfriesland sowie dem Kasseler und Wolfsburger Raum.

Nach großen Vorkommen rund um das Ewige Meer finden sich unter anderem im Osteregelser Moor die meisten Kreuzottern in Ostfriesland. Doch die Zahl der selten gewordenen Reptilien soll in den benachbarten, zurzeit wahrscheinlich nicht mehr besiedelte Moorgebiete wie den Plaggenburger Moorwald steigen. Dafür werden die Lebensräume für die Beutetiere der Kreuzotter verbessert, den Moorfrosch und die Waldeidechse. Das Moor wird vor dem Zuwachsen mit Birken geschützt. Die als mangelhaften Überwinterungsbedingungen werden durch die Anlage der speziellen Winterquartiere verbessert.

Zusammenkommen der Helfer und Helferinnen nach getaner Arbeit.

Der im Vorwinter angefallene Gehölzschnitt wurde zum künftigen Winterquartier geschleppt und Schicht um Schicht in eine Mulde eingebaut sowie mit Soden und Torf abgedeckt. Die Idee stammt aus den Niederlanden, das Konzept nach eigenen Erkenntnissen modifiziert, sagte Michael Steven. Und es wird Zeit, denn die Kreuzottern beginnen ab Oktober mit dem Aufsuchen der Winterquartiere, darunter oft frostfreie Höhlen unter uralten Bäumen oder auch durch Eingraben in den Hochmoortorf. „Ob das Winterquartier von den Schlangen angenommen wird, wird in den kommenden Jahren von der ÖNSOF untersucht“, so Steven.

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Ansicht des Überwinterungsquartiers für die Kreuzotter auf der sonnenzugewandten Südseite kurz vor der Fertigstellung. Bild: Nabu Steven

Die Ökologische NABU-Station Ostfriesland (ÖNSOF) unterstützt die Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise Aurich und Wittmund sowie der Stadt Emden bei Aufgaben der Vor-Ort-Gebietsbetreuung von Schutzgebieten. Gefördert wird der Nabu Niedersachsen als Träger der Ökologischen Station durch das Land. Grundlage seit 2018 eine Kooperationsvereinbarung mit den ostfriesischen Landkreisen und der Stadt Emden. Der Sitz der Ökologischen Station befindet sich in Wiegboldsbur.

Das 1996 durch Siebo Smit und Joachim Ihlo gegründete Unternehmen Ibis hat 27 Mitarbeiter und ist tätig in allen Disziplinen des Umweltrechts und angrenzender Bereiche wie Arbeitssicherheit und Betriebssicherheit. Als Dienstleister und Sachverständige werden Anlagen- und Rechtssicherheit verbessert. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 27 MitarbeiterInnen. Geschäftsführer des Unternehmens sind Joachim Ihlo am Standort Riepe und Bahtir Xhemshiti am Standort Wolfsburg.

 

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