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NWZonline.de Region Ostfriesland

Nur für Kippen: Aurich hat neue Mülleimer: Statt schnippen: Auricher Müllkonzept nimmt Gestalt an

08.09.2021

Aurich Das angekündigte Auricher Müllkonzept wird auf dem Georgswall bereits sichtbar: Zigarettenkippen sollen am in der Grünanlage nicht einfach auf den Boden oder in die Blumenbeete geschnippt werden. Das klappt noch nicht immer, aber der Betriebshof der Stadt hat inzwischen fünf neue Mülleimer aufgestellt, die speziell dafür erfunden wurden. Die sogenannten „Kippster“ sind in gleichmäßigen Abständen entlang des Georgswalls montiert worden, teilte Reemt Mönck für die Stadtverwaltung mit. Ein Fazit konnte wegen der kurzen Zeitspanne noch nicht gezogen werden, so Mönck.

Angeregt hatten die Mülleimer für Kippen die beiden Ratsmitglieder Gerda Küsel (SPD) und Volker Rudolph (GAP). Sie wiesen im Umweltausschuss auf die Aktion „Tippen mit Kippen“ hin, die bereits in anderen Städten mit den leuchtend gelben Mülleimern gestartet worden war. Mit der gelben Ursprungsfarbe der Mülleimer mochte sich im Ausschuss jedoch niemand so recht anfreunden, so dass man sich für ein dezentes Rot, variiert mit Weiß, entschied.

In Neustadt an der Ostsee haben sich die Mülleimer schon bewährt, teilte Tourismus-Sprecherin Lina Sophie Kopp an NWZ-Anfrage mit. Dort will man die öffentlichen Anlagen von Kippen frei bekommen. Und dort, wo Strandbesucher längere Wege vom Strand zum Mülleimer zurücklegen müssten, werden Taschen-Aschenbecher aus Alu ausgegeben.

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Doch die Müllvermeidung setzt nicht nur am Georgswall an: Grundsätzlich plant die Stadt eine Verordnung zur Verbesserung der Sauberkeit und Sicherheit im Stadtgebiet. Diese ist zur Zeit in Arbeit und soll voraussichtlich im Herbst im Rat der Stadt erneut auf die Tagesordnung. Damit soll vor allem wilden Müllkippen in der Natur ein Riegel vorgeschoben werden. Die Entsorgung schlug sich im vergangenen Jahr durch hohe Kosten im Haushalt nieder. Künftig sollen Müllsünder durch das Müllkonzept mit Bußgeldern belegt werden können. Und auch die Kippen sind der Stadt ein Dorn im Auge, weil sie einerseits das Idyll am Georgswall trüben, aber vor allem durch ihre Inhaltsstoffe ein riesiges, giftiges Sondermüllproblem darstellen. Hochgerechnet verschmutzen jährlich zwischen 340.000 bis 680.000 Tonnen Kippen den Planeten. In den Stummeln finden sich neben Plastik und dem Nervengift Nikotin auch Spuren von Arsen, Blei, Chrom, Kupfer, Cadmium, Formaldehyd oder Benzol. Diese landen am Schluss wieder im Ökosystem, nämlich in Seen, Flüssen oder im Meer und führen bei Tieren zu Veränderungen des Erbgutes.

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