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NWZonline.de Region

Sperrung der Julianenburger Straße in Aurich: Bürgermeister verteidigt Schleichwege

16.10.2021

Aurich Die Sperrung von wichtigen Stadtstraßen verlagert den Auricher Verkehr auf Nebenstraßen, die eigentlich dafür nicht ausgelegt sind. Eine davon ist der Grüne Weg, der von der Oldersumer Straße zum Ems-Jade-Kanal führt. Der Grüne Weg wird seit einigen Monaten jedoch vorrangig als Fahrradstraße vorgehalten, um Autos und Radler im Stadtverkehr zu entzerren. Befahren werden darf die Straße in der Regel nur durch Anlieger mit dem Auto. Der Auricher Deniz Brinkmeyer nahm den zunehmenden Verkehr deshalb zum Anlass, um im Auricher Stadtrat direkt eine Anfrage zu den Ursachen zu stellen. Er wollte wissen, wie die Stadt künftig mit dem Grünen Verkehr verfahren wolle, denn neue Schilder für Radfahrer würden inzwischen den Weg in Richtung Reilschule sowie zur IGS Aurich-West weisen.

Der Grüne Weg ist eine Fahrradstraße. Aktuell dient er als Schleichweg für Autofahrer. Bild: Günther Gerhard Meyer
Nutzte die Bürgerfragestunde im Auricher Stadtrat für eine Anfrage: Deniz Brinkmeyer

Bürgermeister Horst Feddermann (parteilos) erklärte, dass der Grüne Weg weiterhin Thema im Auricher Rat bleibe. Die Straße werde wegen der Sperrung der Großbaustelle in Julianenburger Straße aktuell stärker belastet, nannte Feddermann einen Grund. „Viele fahren da lang, die Polizei kontrolliert das auch“, wies der Bürgermeister auf Kontrollen in der Vergangenheit hin. „Aber der Verkehr muss auch abfließen können“, gab Feddermann ebenfalls zu bedenken. Auch wenn es sich beim Grünen Weg nicht um eine offizielle Umleitungsstraße handele. „Wo sollen die Fahrer hin“, so der Bürgermeister.

Doch bereits in der Vergangenheit war der Grüne Weg als Fahrradstraße in die Kritik geraten, weil er von Autofahrern als Schleichweg missbraucht wurde. Darauf hatte die Gruppe „Mehr Lebensqualität und Mobilität für Aurich“ (Luma) bereits im März hingewiesen und sich in einem offenen Brief an Bürgermeister Feddermann gewandt. Jeden Morgen hatten Mitglieder von 7.15 bis 8.15 Uhr deshalb eine Woche lang absichtlich mit ihren Fahrrädern durch Nebeneinanderfahren den Verkehrsfluss gestört. Außerdem wurden die Fahrzeuge gezählt. Schon im März wollte Luma so auf das hohe Verkehrsaufkommen aufmerksam machen. Gefährlich werde es auch für Schulkinder, die hier ihren Schulweg haben.

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