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NWZonline.de Region Ostfriesland

Parkhaus für Aurich: Pläne für autofreien Georgswall gehen weiter

04.09.2021

Aurich Erste Gebäude wurden schon abgerissen, das Gelände planiert - jetzt herrscht Ruhe auf der Baustelle: Doch die Planungen für das neue Auricher Parkhaus am Georgswall gehen weiter. „Der Parkhausbau ruht nicht“, betonte Reemt Mönck für die Auricher Stadtverwaltung, nachdem die Bauvergabe an das Unternehmen Gerstmeier Immobilien in der letzten Ratssitzung positiv erfolgte. „Nun muss der Kaufvertrag geschlossen werden“, stellte Mönck fest. Doch der Baubeginn für das Parkhaus ist noch nicht in Sicht. Die bisher durch Abrissarbeiten entstandene Fläche solle zunächst genutzt werden, um die Baustelle für die Kunstschule und die Umgestaltung der Fußgängerzone einzurichten und zu nutzen. Bebaut wird die Fläche mit dem neuen Parkhaus erst ab 2023.

Und das Projekt bleibt umstritten: Während die Ratsmehrheit das Parkhaus befürwortet, ist es für die Grünen entbehrlich, machte Fraktionsvorsitzende Gila Altmann deutlich. „Egal an welcher Stelle“, betonte sie, egal ob mit oder ohne Flaniermeile auf dem Georgswall. Die Stadt Aurich verfüge über 100te freie Kapazitäten an Parkplätzen, die selbst zu Stoßzeiten verfügbar seien. „Abzulesen ist das gut an den elektronischen Tafeln an der Hauptstraße“, stellte Altmann fest. Und dann dürften noch weitere stadtgestalterische, wirtschaftliche, klimapolitische und soziale Gründe nicht vergessen werden.

Auch einen selbst ins Spiel gebrachten Kompromiss lehnen die Grünen ab: Das benachbarte Holert-Gelände an der Großen Mühlenwallstraße sei nur deshalb ins Gespräch gebracht worden, um eine Alternative zu haben, „wenn man denn unbedingt bauen will“. Dort habe man dann die ganzen jetzt ebenerdigen Parkflächen zusammenfassen können, meint Altmann.

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Außerdem sei das Gelände noch aus einem anderen Grund ins Spiel gebracht worden, so die Grünen-Fraktionschefin. Es habe eine Planung der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) gegeben, in dem Bereich Wohnraum für Senioren zu schaffen. Doch auch diesen Plan halten die Grünen für wenig durchdacht, weil die „Emissionen durch Lärm, Abgase und Vibrationen durch Lkw“ wenig Berücksichtigung fanden. Da reiche auch drei- bis vierfach Verglasung nicht aus, meint Altmann. Angesichts der Parkhaus-Debatte habe man die Planung deshalb „umdrehen“ wollen. Inzwischen habe sich diese Planung erledigt, weil ein denkmalgeschützter Speicher am Holert-Gelände, direkt neben der Einfahrt zur Tiefgarage, „wunderschön renoviert worden“ sei, betont Altmann. „Es müsste eigentlich eine ganz neue Planung geben, die den Verkehrs- und Wirtschafts- und Wohnverhältnissen in der Innenstadt gerecht wird.“

Die Befürworter des Parkhauses, beispielsweise Harald Bathmann (SPD) halten an den Ratsbeschlüssen fest. „Das Parkhaus ist entschieden, ebenso die Flaniermeile am Georgswall“, sagte Bathmann. Und auch Richard Rokicki (AWG) sieht das Parkhaus als wichtigen Anlaufpunkt, um den ruhenden Autoverkehr in der Innenstadt zu entzerren.

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