Aurich - Die für das kommende Jahr geplante Vollsanierung der Fockenbollwerkstraße deutet sich in diesen Tagen bereits an. Das zeigen zur Zeit die Absperrgitter, die an der Ostertorkreuzung (B72) aufgebaut werden. Die Arbeiten werden durch die Straßenbaubehörde des Landes Niedersachsen durchgeführt, die Stadt Aurich ist für den Fuß- und Radweg zuständig.
In den Seitenräumen der Fockenbollwerkstraße verlegen derzeit die Strom- und Wasserversorger EWE sowie der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) ihre Versorgungsleitungen. In Teilabschnitten verlegen auch Telekom und Vodafone Kabel Deutschland neue Leitungen für das Internet. „Dies erfolgt in Hinblick auf die im nächsten Jahr bevorstehenden Straßenbauarbeiten“, stellte Michael Kuhn auf Nachfrage für die Stadtverwaltung fest. Die neuen Leitungen werden in den Gehweg verlegt. Dieser wird anschließend wieder zugepflastert oder asphaltiert, so dass diese Flächen bis zum Beginn der eigentlichen Straßenbaumaßnahme im nächsten Jahr gut begehbar bleiben. Beginnend von der Andreaestraße wird sich die Firma Ludwig Freytag abschnittsweise auf der Nordseite in Richtung Wallinghausener Straße vorarbeiten, wo es zur Ubbo-Emmius-Klinik geht. Dort wird ein Kreisverkehr gebaut.
Die Fockenbollwerkstraße ist im Stadtgebiet die von Fahrradfahrern am meisten befahrene Straße. Außerdem ist sie eine wichtige Verkehrsader für die Fahrzeuge aus Brockzetel und Egels, die Leeraner Landstraße und zur Stadtmitte wollen. Die Fahrbahn wird auf der Strecke von 600 Metern erneuert. Der Fuß- und Radweg muss aus Sicherheitsgründen verbreitert werden. Die Fahrbahn der Fockenbollwerkstraße wird schmaler, nämlich von 8,50 Meter auf 6,50 Meter reduziert. Die Radwege bekommen 90 Zentimeter dazu. Sie werden auf 2,50 Meter verbreitert. Fahrbahn, Radweg und der Fußweg werden durch schmale Streifen getrennt, um Unfälle zu minimieren. Ein Fußgängerüberweg wird zur Einmündung der Tom-Brook-Straße versetzt. An zwei Straßeneinmündungen entstehen Fußgängerampeln. Für Omnibusse soll es künftig keine eigenen Haltebuchten mehr geben, sondern auf der Straße halten. Der rückwärtige Verkehr muss dann warten. Positive Erfahrungen mit dieser „neuen Philosophie“ wurden im Stadtgebiet bereits gemacht.
