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NWZonline.de Region Ostfriesland

Kaufmännischer Verein Aurich: Kaufleute suchen Verbündete in Ostfriesland

02.10.2021

Aurich Die Auricher Kaufmannschaft plant Gespräche mit anderen Gewerbevereinen und kaufmännischen Vereinen in Ostfriesland. Das erste Treffen soll Anfang November stattfinden, sagte Udo Hippen, Vorsitzender im Kaufmännischen Verein Aurich, in einem Pressegespräch. Dafür sucht er den Kontakt zu ähnlichen Vereinigungen in der Region, darunter in Emden, Leer, Wittmund oder Norden. Aber auch kleinere Vereinigungen wie in Ihlow oder Pewsum will Hippen ansprechen. „Das Ganze wird über die Initiative der Stadt laufen“, sagte Hippen. Doch man arbeite zusammen.

Eine Liste mit Verbündeten wird geschrieben

Der KV-Vorsitzende erstellt zur Zeit eine Liste mit potenziellen Vereinigungen. Ziel ist ein Netzwerk, um in einer „ostfriesischen Kaufmannsrunde“ Gemeinsamkeiten auszuloten und sich bei Problemen nach außen als Gemeinschaft stärker aufstellen zu können. Trotz der bestehenden Konkurrenz unter den Städten, sieht Hippen einige Gemeinsamkeiten. „Wir lernen uns mal kennen, wollen schauen, wie die Situation ist. Und ich habe bereits positive Rückmeldungen erhalten“, sagte der Auricher KV-Vorsitzende.

Eine Gemeinsamkeit sieht Hippen im Streit mit der Gewerkschaft Verdi um verkaufsoffene Sonntage, die per Gesetz an Traditionsmärkte geknüpft sein sollen. Auf Druck der Gewerkschaft soll die Stadt die Geschäfte für den anstehenden Heidemarkt am 10. Oktober nur rund um den Auricher Marktplatz öffnen. Ausgeschlossen sind deshalb nicht nur die städtischen Gewerbegebiete mit Autohäusern und Modegeschäften außerhalb, sondern inzwischen auch das innenstadtnahe Einkaufszentrum CARO. Es stehe nicht „in einer räumlichen Beziehung zur Innenstadt“, sei die Begründung. Gedroht habe man den Aurichern mit rechtlichen Schritten, sollt der ARD dennoch eingebunden werden. Seitens der Gewerkschaft war diesbezüglich auf NWZ-Nachfrage noch keine Stellungnahme zu erhalten. Auf der Homepage spricht sich Verdi „prinzipiell gegen verkaufsoffene Sonntage aus“, weil der arbeitsfreie Sonntag als „Ruheinsel“ für die Menschen sei.

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Verkaufsoffene Geschäfte locken Besucher

Für Hippen sind solche verkaufsoffenen Geschäfte im weiteren Stadtgebiet jedoch weitere wichtige Zugpferde, um Besucher von außerhalb in die Stadt zu holen. Der KV-Vorsitzende will aber nicht auf Konfrontation, sondern auf Vermittlung setzen. Hippen vermutet, dass Verdi die örtlichen Gegebenheiten in Aurich nicht bekannt seien, obwohl „ein Blick auf die Stadtkarte“ genügen würde. Hippen will deshalb Vertreter der Gewerkschaft Verdi nach Aurich zu einem Stadtbummel einladen. Deutlich machte der KV-Vorsitzende jedoch auch, dass man in Aurich notfalls auch den Gang zur Landesregierung nicht scheuen werde, um eine für die Kaufmannschaft akzeptable Lösung zu bekommen.

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