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NWZonline.de Region

Verlängerung für die Mieter im Gespräch: Zwischen Abriss und Behalten – Was wird aus der Markthalle in Aurich?

22.10.2021

Aurich Aus der Politik kommt der Ruf nach dem Abriss der Markthalle auf dem Markplatz. Hier findet die Linke deutliche Worte, die keine Berechtigung für die Markthalle mehr sieht. Die Stadt prüft zur Zeit alle Optionen. Die Mietverträge laufen zum Jahresende aus, doch die Stadtverwaltung will die Verträge mit den Mietern, einer Bäckerei und einem Asia-Imbiss, verlängern. Ein Abriss zum aktuellen Zeitpunkt sei mehr als ungünstig, stellte Stadtsprecher Johann Stromann fest. Das kommt für Bürgermeister Horst Feddermann (parteilos) außerdem nicht in Frage, machte dieser bereits deutlich. Er hofft, dass die beiden verbliebenen Mieter bleiben und verweist auf erste positive Gespräche mit möglichen neuen Mietern.

Im Falle eines Abrisses wolle die Stadtverwaltung ein Konzept haben, wie es künftig ohne Markthalle weitergeht. Ungelegen komme der Abriss, weil es in der Innenstadt im Rahmen der Altstadtsanierung in der Fußgängerzone bis 2024 ohnehin viele Baustellen gibt. „Wenn wir den Marktplatz jetzt auch noch anpacken, haben wir eine Stadt in Trümmern“, sagte Stadtsprecher Johann Stromann auf Anfrage. Betroffen wären die Kaufleute, der Wochenmarkt und die mobilen Flächen.

Ein Pächter wird seit zwei Jahren gesucht

Einen Pächter für die Markthalle sucht die Stadt bereits seit zwei Jahren für den Zeitraum von 20 Jahren. Zwei Bewerber sind die MPI Munkert Projekt Immobilien GvmbH aus Essen, vertreten durch den früheren Carolinenhof-Manager Kay Hoppe, sowie die Lorenz Bäcker Victorbur GmbH aus Aurich. Möglich sind in der Markthalle kleine Betriebe, die Lebensmittel anbieten, aber auch Speisen und Getränke im Angebot haben. Es gibt einen Bereich, der bereits in der Vergangenheit als Bühne für Konzerte und Veranstaltungen genutzt wurde.

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Für den scheidenden Linken-Ratsherrn Hendrik Siebolds ist der Erhalt der Markthalle mit ihrem Angebot vor dem Hintergrund eines gleichzeitigen Leerstandes in der Innenstadt nicht mehr vertretbar. „Ein schneller aktueller Abriss der Markthalle wäre daher sinnvoll. Auch allein schon deshalb, weil die Stadt dort kaum Miete erzielt, laufende Kosten hat und die Halle vom Zustand her immer schlechter wird.“

Auch die Grünen halten einen Abriss für sinnvoll, teilt Gila Altmann mit, die auch die Subventionierung kritisiert. Außerdem leide die Innenstadtgastronomie unter der Konkurrenz sowie der Wochenmarkt, weil er sich nicht ausbreiten könne und bei Festen auf den Georgswall umziehen müsse.

CDU fürchtet hohe Kosten für Abriss

Arnold Gossel (CDU) sieht durch eine „baulich ordentlich hergerichtete Markthalle“ einen Gewinn für den Marktplatz. Ausgelotet werden müsse, ob Investitionen durch die Vermietung geleistet werden können. Eine regionale Vermarktung sei in ökonomischer und ökologischer sehr aktuell. Ein Abriss würde einen „großen, leeren Fleck“ hinterlassen und hohe Kosten verursachen. Der Marktplatz sei auch mit Markthalle „ein Platz für den Wochenmarkt, Veranstaltungen, Begegnung und Erholung“.

Für Harald Bathmann (SPD) kommt ein Abriss nicht in Frage, weil die Markthalle wichtig für die Innenstadtentwicklung sei, die Vermarktung regionaler Produkte dienlich. „Die jetzige Situation kann nur eine Übergangslösung sein.“

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