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Schließung Ende September Im Emder Impfzentrum soll es weitere offene Sprechstunden geben

Rund zehn Monate war es in Betrieb: das Emder Impfzentrum in der Nordseehalle

Rund zehn Monate war es in Betrieb: das Emder Impfzentrum in der Nordseehalle

Emden - Nach rund zehn Monaten in Betrieb wird das Emder Impfzentrum in der Nordseehalle (Früchteburger Weg 17-19) Ende September geschlossen werden. Doch bis dahin soll das Impf-Angebot noch deutlich erhöht werden, kündigte

Cathrin Leuffert

, Emder Ärztin und Leiterin des Impfzentrums, an. „Wir freuen uns, dass wir endlich genug Impfstoff zur Verfügung haben, um offene Sprechstunden anbieten zu können“, sagte sie. So können sich seit vergangener Woche jeden Freitag alle Erwachsenen in der Nordseehalle zwischen 16 und 18 Uhr impfen lassen. „Wir wollen aber bald noch mehr offene Termine anbieten“, kündigte Leuffert an. Denn die erste offene Sprechstunde habe gezeigt, dass das Angebot genutzt wird. Die Nachfrage sei so groß gewesen, dass das Team bis 19 Uhr gearbeitet hat. Leuffert: „Wir schicken ja niemanden weg, nur weil eigentlich Feierabend ist.“

Dennoch werden noch immer viele Termine über das niedersächsische Impfportal vergeben. „Ich habe gerade erst wieder 60 Termine verteilt.“ Deshalb peilt Cathrin Leuffert an, wöchentlich rund 50 Prozent der Impflinge mit Termin und 50 Prozent in offenen Sprechstunden impfen zu können.

Zwar wird es das Impfzentrum in der Form nicht mehr geben, doch das Team wird auch nach der Schließung weiterhin zusammenarbeiten. Denn ab Herbst werden die ersten Impf-Auffrischungen beginnen. „Wenn nur noch Hausärzte impfen würden, wäre das gar nicht zu schaffen“, sagte Leuffert. Deshalb wird das Team in mobilen Diensten beispielsweise Pflegeeinrichtungen besuchen.

Für Leuffert und ihre Kollegen war das Jahr bisher herausfordernd, zugleich aber auch erfolgreich: „Wir sehen ja, wofür wir arbeiten, und nur so können wir eine Herdenimmunität erreichen.“

Christin Hufer
Christin Hufer Redaktion Wildeshausen
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