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NWZonline.de Region Ostfriesland

Corona-Fälle In Ostfriesland: Weiterer Corona-Todesfall im Landkreis Leer gemeldet

20.10.2020

In Ostfriesland Ein Ende der Corona-Pandemie ist auch in Ostfriesland noch schwer abzusehen. Die Landkreise Leer, Aurich und Wittmund sowie die kreisfreie Stadt Emden informieren über die neuesten Entwicklungen über das neuartige Coronavirus.

Weitere Artikel und Meldungen in unserem Ostfriesland-Newsblog

Stadt Emden

Stand 20. Oktober: In Emden gibt es derzeit dreizehn aktive Corona-Fälle, vier mehr als am Vortag. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 63 Corona-Fälle in Emden bekannt. Davon sind 47 Menschen genesen. Heißt, es gibt 16 aktive Fälle. Beim Gesundheitsamt stehen derzeit 21 offene Tests aus.

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Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt aktuell bei 26. Die erste kritische Grenze liegt bei einem Inzidenzwert von 35.

Seit dem Ausbruch der Pandemie sind in Emden insgesamt drei Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Sie kamen aus dem Landkreis Aurich und werden auch dort statistisch erfasst. In häuslicher Quarantäne sind zurzeit 106 Menschen.

Eine Übersicht zu allen bisherigen Artikeln zum Thema gibt es im Coronavirus-Spezial.

Landkreis Aurich

Stand 20. Oktober: Aktuell sind im Landkreis Aurich 68 Menschen infiziert. Die Sieben-Tages-Inzidenz ist auf 29,40 gesunken. Auswärtige Personen, die im Landkreis Aurich positiv getestet wurden, werden ab sofort nicht mehr in der Gesamtzahl der Infizierten erfasst.

Trotz des gesunkenen Wertes gilt weiterhin die Allgemeinverfügung zur Beschränkung von privaten Feiern bis einschließlich Montag, 26. Oktober, da laut dem Landkreis ein erneuter Anstieg über den Schwellenwert derzeit nicht unwahrscheinlich erscheint und nicht ausgeschlossen werden kann. Die weitere Entwicklung wird genauestens im Katastrophenstab beobachtet. Änderungen der aktuellen Regelungen werden bei Gegebenheit unverzüglich bekanntgegeben.

Demnach gilt nach der neuen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen vom 9. Oktober: Für private Treffen und Feiern in einer privaten Wohnung und anderen eigenen geschlossenen Räumen sind maximal 25 Personen zulässig. Für private Treffen und Feiern auf eigenen oder privat zur Verfügung gestellten Flächen unter freiem Himmel – beispielsweise im Garten oder auf dem Hof – sind maximal 25 Personen zulässig. Für private Treffen und Feiern an öffentlich zugänglichen Orten, in zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten Dritter, oder in gastronomischen Betrieben sind maximal 50 Personen zulässig.

Der Landkreis Aurich hat auch zwei weitere Allgemeinverfügungen erlassen, die bis zum 17. November in Kraft bleiben. Diese regeln eine Ausweitung kontaktreduzierender Maßnahmen in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser im Kreisgebiet. Demnach dürfen Grundstücke und Gebäude der Krankenhäuser sowie Pflegeeinrichtungen für Ältere, Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen nur auf Grundlage und nach Maßgabe des Hygienekonzepts der jeweiligen Einrichtung betreten werden. Besuche unterliegen den folgenden Regelungen: Soweit möglich haben Besucher und Patienten separate Ein- und Ausgänge zu benutzen. Der Einlass darf nur gewährt werden, wenn die Körpertemperatur des Besuchers unter 37,5°C liegt. Weiterhin dürfen diese Personen keine grippeähnlichen Symptome aufweisen. Die Einrichtungen haben ausreichende Möglichkeiten der Handhygiene vorzuhalten und die Kontaktdaten aller Besucher zu erfassen.

Für die Krankenhäuser gilt weiterein, dass pro Patienten maximal ein Besucher zeitgleich anwesend sein darf. Die Besuchszeit darf hierbei nicht länger als eine Stunde dauern. Das Pflegepersonal einer Station ist soweit möglich im Sinne der Bezugspflege und zur Vermeidung von Infektionsketten nicht mit dem Pflegepersonal anderer Stationen auszutauschen. Kontakte zwischen dem eingesetzten Personal verschiedener Stationen sind zu vermeiden. Die Krankenhäuser können abweichend von den Regelungen in begründeten Einzelfällen Ausnahmen zulassen.

Für die Pflegeeinrichtungen gilt außerdem, dass pro Bewohner maximal zwei Personen zeitgleich zu Besuch sein dürfen. Soweit möglich sollte dann der Besuch in einem separaten Besuchszimmer stattfindet. Das Besuchszimmer ist weiterhin nach jedem Besuch zu desinfizieren und ausreichend zu lüften. Das Pflegepersonal einer Station bzw. eines Wohnbereiches ist soweit möglich im Sinne der Bezugspflege und zur Vermeidung von Infektionsketten nicht mit dem Pflegepersonal anderer Stationen beziehungsweise Wohnbereiche auszutauschen. Kontakte zwischen dem eingesetzten Personal verschiedener Stationen sind zu vermeiden. Die Einrichtungen können abweichend von den Regelungen in begründeten Einzelfällen Ausnahmen zulassen.

Weitere Informationen bezüglich der Regelungen in den Krankenhäusern erhalten Sie auch www.anevita.de

Lesen Sie auch:  Maskenpflicht in Greetsiel und Norden

18 Menschen sind in der Stadt Aurich aktuell infiziert, vier in der Samtgemeinde Brookmerland, jeweils einer in der Gemeinde Dornum und Großefehn, sechs in Großheide und sieben Hage, drei in Ihlow, zwei in der Krummhörn, 17 in der Stadt Norden, zwei in der Stadt Norderney, vier in Südbrookmerland und drei in der Stadt Wiesmoor.

Insgesamt gab es bislang 359 Corona-Infektionen. Davon gelten 282 als genesen. 533 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Insgesamt 1911 Personen wurden bislang aus der Quarantäne entlassen. Neun Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

Es stehen noch weitere Ergebnisse der aus der Kontaktnachverfolgung resultierten Testungen aus.

Die neuen positiven Testungen stehen laut Landkreis im Zusammenhang mit mehreren unterschiedlichen Infektionsgeschehen, unter anderem an Schulen. Die Mehrzahl der Infektionen fand im privaten Bereich und weniger an öffentlichen Orten oder Einrichtungen statt. Aktuell ergeben sich aus einzelnen Positivtestungen ein Vielfaches an Kontaktpersonen der 1. Kategorie, die wiederum getestet werden. Das ist auch der Grund für die hohe Zahl an Quarantäne-Absonderungen im Landkreis Aurich.

Eine Chronologie der Ereignisse im Nordwesten: Vom ersten Fall bis zur ersten Entspannung

So hat sich die Zahl der Infektionen in Ostfriesland verändert

Landkreis Wittmund

Stand 20. Oktober: Es wurde bei 83 Personen im Landkreis Wittmund eine Corona-Infektion nachgewiesen. 80 Personen sind genesen. Drei Personen sind infiziert. 20 Menschen befinden sich in Quarantäne.

In der Samtgemeinde Holtriem sind zwei Personen und in der Stadt Wittmund eine Person infiziert.

Landkreis Leer

Stand 20. Oktober: Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gibt es im Landkreis Leer einen weiteren Todesfall: Eine 83-jährige Frau aus dem Kreisgebiet starb an den Folgen der Infektion. Sie hatte Vorerkrankungen. Es ist der achte Todesfall im Zusammenhang mit Covid 19 im Landkreis Leer. Ein 80-Jähriger der an Corona erkrankt war, ist am Montag verstorben.

Im Landkreis Leer ist die Inzidenz der Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche wieder unter die kritische Marke von 35 gefallen. Sie liegt aktuell bei 26,9. Deshalb will der Landkreis die am 13. Oktober eingeführten Einschränkungen für private Zusammenkünfte und Feiern wieder aufheben. Die alte Verfügung wird an diesem Mittwoch aufgehoben, und mit Inkrafttreten der neuen Allgemeinverfügung an diesem Donnerstag werden auch die Einschränkungen zurückgenommen.

Im Landkreis Leer wurden seit dem Ausbruch der Pandemie 372 Corona-Fälle bekannt. 300 Personen sind genesen sowie sieben verstorben. Infiziert sind zurzeit 64 Personen. Davon befindet sich eine in stationärer Behandlung. In Quarantäne befinden sich insgesamt 422 Personen.

In der Stadt Leer sind derzeit 29 Menschen infiziert, in der Stadt Borkum sind es zwei, in Weener sieben. In der Gemeinde Bunde und Moormerland ebenfalls sieben, in Rhauderfehn fünf, Uplengen einer, vier in Westoverldingen und zwei in Hesel.

Lesen Sie auch:  Im Kreis Leer stehen noch 200 Corona-Tests aus

Da die Anfragen beim Bürgertelefon wieder steigen, erhöht der Landkreis die Kapazitäten. Ab Montag sind die Leitungen von 8 bis 16 Uhr freigeschaltet, statt wie bisher von 9 bis 13 Uhr. Die Mitarbeitenden werden dafür auch wieder in den Schichtbetrieb gehen. An den Wochenenden gilt weiterhin das Telefon der Landesregierung.

Die meisten Neuinfektionen sind Folgefälle, die in Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen an der Möörkenschule stehen. Viele der Betroffenen befanden sich bereits in Quarantäne. Sie mussten bereits wegen ihrer Einstufung als Kontaktpersonen von Infizierten zu Hause bleiben. Außerdem ist erneut das Ubbo-Emmius-Gymnasium betroffen. Dort sind die Kurse, in denen eine infizierte Lehrkraft unterrichtet hat sowie weitere Lehrkräfte, die als Kontaktpersonen eingestuft wurden, in Quarantäne geschickt worden.

Wie der Landkreis mitteilte, verzichten die Vertreter der Kommunen vorerst weiter auf Besuche bei Altengeburtstagen und Ehejubiläen. Diese Regelung soll über den 30. September hinaus zunächst bis zum 31. Dezember verlängert werden. In einzelnen Kommunen des Landkreises werde es bis dahin wie auch jetzt schon individuelle Lösungen geben.

Ergänzend dazu: Der Liveblog mit den nationalen und internationalen Entwicklungen.

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