Emden - Noch drei Mal schlafen, dann steht in Borssum endlich wieder ein Event an. So oder so ähnlich dürfte es dieser Tage dem gesamten Organisationsteam von Blau-Weiß Borssum gehen. Denn am Samstag steht das traditionelle Benefizspiel an. Dann treffen wieder Emder Legenden wie Bernd „Necko“ Nessen oder Dirk Rinne auf ehemalige Bundesligaprofis wie Ivan Klasnic oder Kai Dittmann. Am Samstag ist allerdings nicht das Team der Bundesliga-Allstars, sondern die Traditionsmannschaft des FC St. Pauli zu Gast.
Orga-Team in Borssum mit großer Vorfreude
Die Namen der Hamburger sind deswegen aber nicht weniger klangvoll oder erfolgreich gewesen. Mit den Spielern reisen auch einige Deutsche Meistertitel mit nach Emden: „Da sind schon ein paar bekannte St. Pauli-Größen bei“, sagte Thomas ten Hove, der sowas wie das Oberhaupt der riesigen Orga-Flotte in Borssum ist. Nachdem in den vergangenen Jahren sowohl der hiesige Weert-Ihnen-Cup, als auch das Benefizspiel im vergangenen Jahr abgesagt worden war, lag die Stimmung teilweise schon sehr tief: „Einige hatten schon Probleme mit der Motivation“, gab ten Hove zu. Allerdings sind die Meisten seitdem die Planungen für das Benefizspiel laufen, wieder Freue und Flamme.
Was nun allerdings wieder ein wenig Sorgen bereitet, sind die seit wenigen Tagen steigenden Werte. Aber glücklicherweise war auch das im Vorfeld einkalkuliert worden: „Genau deswegen waren wir erstmal nur mit 500 Karten in den Vorverkauf gegangen“, so ten Hove. Und ein paar wenige Restkarten gibt es auch noch an den Vorverkaufsstellen im Sporthaus am Stadtgarten, im Borssumer Sportheim und bei Toto Lotto Fäcks in Borssum. Und, so ten Hove weiter, sollte es die Inzidenz in Emden und umzu zulassen, werde auch noch eine Abendkasse geöffnet. Dort könnten dann kurzfristig auch noch Karten erworben werden. „Es gibt ja bekanntlich viele Fußball-Fans, die ihren Besuch auch vom Wetter abhängig machen.“ Bislang scheint es Petrus mit den Blau-Weißen aber gut zu meinen: Zum Spielbeginn soll es laut Wetterberichten in Borssum trocken bleiben.
