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NWZonline.de Region Ostfriesland

Boostern und Erstimpfungen: So wird ab Mittwoch im Emder Zentrum geimpft

07.12.2021

Emden Das neue Ambulante Test- und Impfzentrum (ATIZ) nimmt am Mittwoch vollständig die Arbeit auf. Das Rote Kreuz testet in den ehemaligen Räumen des Druckkontors bereits seit dem 1. Dezember. Am Freitag sind auch die zuständigen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ans Westcenter umgezogen. Ab Donnerstag gibt es die ersten öffentlichen Termine.

Wie kann man sich für eine Erst- oder Booster-Impfung anmelden?

Über das Portal der Internetseite der Stadt Emden (www.emden.de/impfen). Die Stadt hat eine lokale Plattform für die Terminierung geschaffen, so können Daten strukturiert erfasst werden, hieß es.

Welche Impfstoffe gibt es? Kann man es sich aussuchen?

Grundsätzlich gibt es die Impfstoffe von Johnson&Johnson, Moderna und Biontech. Da Biontech derzeit kontingentiert ist, wie die leitende Impfärztin Cathrin Leuffert sagte, wird dieses Mittel nur für Zwölf- bis 30-Jährige verwendet. Fürs Boostern gibt es Moderna, das ausreichend zur Verfügung steht. Für die Erstimpfung kann zwischen Moderna und Johnson gewählt werden. Bei Johnson kann nach der Stiko-Empfehlung nach vier Wochen die Ergänzungsimpfung gesetzt werden.

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Welche Bedingungen müssen für eine Booster-Impfung erfüllt werden?

Die Stadt Emden hat fürs ATIZ entschieden, dass Menschen geboostert werden, deren zweite Impfung fünf Monate zurückliegt. Zur Erinnerung: Die Stiko-Empfehlung liegt bei sechs Monaten. Heißt aber auch: Wer unter den fünf Monaten liegt, wird wieder weggeschickt.

Haben bestimmte Menschen Vorrang?

Die Zielgruppe bleiben beim Impfen und Boostern immer vulnerable Menschen, wie Cathrin Leuffert sagte. Also Ältere, Vorerkrankte und Pflegepersonal. Deshalb gilt Vordrängeln vor Ablauf der Fünf-Monats-Frist nicht!

Kann sich jeder anmelden?

Grundsätzlich besteht das Impfangebot der Stadt Emden für Emder und Menschen, die in Emden arbeiten. Letztere sollten einen Nachweis durch ihren Arbeitgeber mitbringen.

Wie ist der Ablauf? Werden Test- und Impfwillige getrennt und für Abstand zwischen ihnen gesorgt?

Es gibt zwei unterschiedliche Eingänge. Wer sich nur testen lassen will (oder muss), kommt ausgehend vom Parkplatz des Westcenters an der Rückseite des Gebäudes in den Bereich des Roten Kreuzes. Fürs Impfen wird gerade der Seiteneingang hergerichtet. Statt Rolltor wird auch dort eine Tür eingebaut.

Werden Impfwillige vor Ort noch einmal über Chancen und Risiken aufgeklärt?

Wer will, kann sich nochmals ausführlich ärztlich beraten lassen. Das werde aber weniger nachgefragt, sagte Cathrin Leuffert. Auch habe sich gezeigt, dass es bisher so gut wie keine allergischen Reaktionen auf die Impfstoffe gab, eine Wartezeit nach der Impfung daher entfallen kann. Es gibt keine festen „Impfstraßen“ mehr. Dafür aber zwei abgetrennte Räume für Arztgespräche und drei Impfkabinen.

Wer nimmt die Impfung vor?

Ärzte und weiteres medizinisches Personal impfen unter der Leitung von Cathrin Leuffert. Eingangs sind Fragebögen auszufüllen, die von administrativen Mitarbeitern ausgegeben werden.

Was muss man mitbringen?

Voraussetzung ist der Personalausweis und - sofern bereits erst- oder zweitgeimpft - das Impfbuch. Dort wird die neue Impfung eingetragen. Die Digitalisierung erfolgt weiter über die Apotheken oder das Landesportal.

Wie geht die Stadt mit dem erwarteten Andrang zum Boostern um?

Bis Weihnachten sind 2500 Impf-Termine eingeplant. Danach, auch schon zwischen den Jahren, sollen weitere Termine freigeschaltet werden. Auch nach und nach können immer wieder Termine dazukommen, erklärte Fachbereichsleiterin Kerstin Snakker.

Warum gibt es nicht schon für die nächsten Monate Termine?

Auf eine Planung viele Wochen im Voraus werde aber verzichtet, da sich häufig Impfwillige in dieser Zeit oftmals anderswo eine Impfung organisieren und dann den gebuchten Termin nicht absagen, wie sich bereits beim früheren Impfzentrum gezeigt habe. Deshalb gilt: Bitte den nicht mehr notwendigen Termin stornieren, damit kein Impfstoff vergeudet wird.

Wie hoch ist die Impfquote in Emden aktuell?

Das lässt sich laut Stadtrat Grendel kaum mehr ermessen. Er schätzt die Zahl auf 75 Prozent. Tatsächlich kann sie aufgrund der Impfungen durch Betriebe höher liegen. Wie hoch die Nachfrage letztlich nach der Booster-Impfung ausfallen wird, muss sich also noch zeigen. Das ATIZ werde darauf reagieren, hieß es.

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