Großefehn - Bei ihren Finanzierungen hatte die Gemeinde Großefehn 2020 auch die Feuerwehren im Blick. Über 360 000 Euro wurden investiert. Die Gelder flossen in Bau- und Sanierungsmaßnahmen sowie in den Atemschutz.
230.000 Euro für Feuerwehr aus Bagband
Zu den Begünstigten gehört zum einen die Feuerwehr aus Bagband. 230 000 Euro gab es seitens der Gemeinde für Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten am Gebäude. „In Bagband sind wir so gut wie fertig“, konnte Bürgermeister Erwin Adams (parteilos) beim Jahrespressegespräch der Gemeinde berichten. Unter anderem wurde angebaut und die Umkleidemöglichkeiten wurden verändert. Auch die Sanitäranlagen hätten eine Modernisierung erfahren, so Adams, der zudem betonte, dass sich das Bagbander Team im kommenden Jahr über ein besonderes „Bonbon“ freuen kann: Die Wehr bekommt ein neues Fahrzeug zur Verfügung gestellt. „Ende Januar kann es ausgeliefert werden“, erklärte das Gemeindeoberhaupt im Gespräch.
Auch bei der Strackholter Wehr ist es vorangegangen. Dort hat die Gemeinde bis jetzt 10 000 Euro investiert. Die Summe wurde aufgeteilt auf die Entkernung des Gebäudes sowie Arbeiten an der dort vorhandenen Kleinkläranlage. Wie bereits berichtet, ist das derzeitige Gebäude der Strackholter Wehr zu klein. Die Gemeinde hat daher ein Gebäude gekauft, das feuerwehrgerecht umgebaut wird.
Darüber hinaus profitieren alle Wehren der Gemeinde von Investitionen im Bereich Atemschutz. Über 120 000 Euro wurden laut Adams und dem Ersten Gemeinderat Frank Cramer ausgegeben.
Zusammenlegung zweier Wehren
Anfang 2021 wird sich die Gemeinde mit der Zusammenlegung der Wehren aus Ostgroßefehn und Aurich-Oldendorf befassen. Dafür habe die Gemeinde bereits ein gutes Konzept entwickelt, wie Adams sagte, aber „ein Architekt muss noch ran.“ Für dieses Vorhaben gäbe es 50 Prozent Förderung vom Land Niedersachsen. Damit geht einher, das bis Ende 2022 der Großteil des Baus abgeschlossen sein muss. „Das ist Teil des Zuwendungsbescheids“, erklärte Cramer.
