GROßEFEHN - Die Fußballer des SV Großefehn und des TuS Weener nutzen den Tag der Deutschen Einheit, um ihr Bezirksliga-Duell vorzuziehen. Die Gäste hatten wegen einer Feier um Verlegung gebeten. Daher trifft der SVG schon am Donnerstag um 16 Uhr im Mühlenstadion auf das Team von Trainer Mark Schüller.
'Vielleicht zieht der ungewohnte Termin ja den einen oder anderen ins Stadion, der sonst nicht kann, weil er selbst spielen muss', hofft SVG-Coach Alexander Wiese auf volle Ränge. Nachdem die beiden Heimspiele gegen Middels und Ihrhove beide verloren gegangen waren, soll nun endlich wieder ein Sieg auf heimischem Platz her.
In der Vorsaison hat es gegen Weener nicht geklappt, drei Punkte zu verbuchen. Dass die Fehntjer gegen den TuS bestehen können, haben sie im Pokal bewiesen. Mit 5:2 nach Elfmeterschießen setzte sich die Wiese-Elf gegen Weener durch. Nun soll der Sieg schon nach 90 Minuten perfekt gemacht werden.
Dabei spricht der Trainer der Heimmannschaft von einer spannenden Aufgabe. Dies läge zum einen an der zweikampfstarken und robusten Mannschaft der Gäste, zum anderen an den Ausfällen, die Großefehn zu verkraften hat. Neben den Langzeitverletzten Jürgen Zimmermann, André Frerichs und Eike-Hergen Berghaus wird wohl auch Maximilian Beccard fehlen. Er zog sich beim Spiel in Süderneuland eine Platzwunde zu, die mit sechs Stichen genäht werden musste. Auch sein 'Unfallgegner' Bastian Dassel sowie Hauke Specht und Julian Meyer konnten unter der Woche nicht trainieren. Ihr Einsatz ist ebenfalls fraglich. Wilko Booms muss wegen einer Rot-Sperre passen und Rainer Wulff laboriert an einer Knöchelverletzung.
Diese Ausfälle reißen gerade in der Defensive große Lücken. 'Ich werde wohl Spieler aus der zweiten Mannschaft einsetzen müssen', sagt Wiese, der überzeugt ist, eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz zu bekommen.
Tore sind beim Aufeinandertreffen der Teams am Donnerstag fast garantiert. Dabei gibt es für die Fehntjer eine einfache Formel zu beachten. 'Ich hoffe, dass wir am Ende ein Tor mehr geschossen haben, als der Gegner', erläutert Wiese. In der Offensive lief es zumindest auswärts in den vergangenen Wochen recht gut für Großefehn. 'In den beiden letzten Auswärtsspielen haben wir elf Tore geschossen', sagt Wiese, der nun auch auf heimischem Platz Treffer seines Teams erwartet.
Durch die vielen Ausfälle musste er bei der Aufstellung der Abwehr in dieser Saison immer wieder wechseln, was nicht gerade für Stabilität gesorgt hat. Im Kampf um einen Platz unter den besten Fünf ist Wiese aber zuversichtlich, dass es am Donnerstag gegen Weener drei Punkte für den SVG zu vermelden gibt.
