GROßEFEHN - Den zweiten Sieg nach der Winterpause feierten die Landesliga-Fußballer des SV Großefehn am Sonnabend über den TuS Heidkrug. Mit 4:0 setzten sich die Fehntjer auf heimischem Platz gegen das Schlusslicht durch.

Mit gehörigem Respekt gingen die Gastgeber in die Partie. 'Das waren die schlechtesten Voraussetzungen', sprach SVG-Coach Uwe Schröder über die Ereignisse beim TuS in der vergangenen Woche. 'Mir wäre lieber gewesen, die hätten sich eine Woche später in die Haare gekriegt', sagte er. Nach den Vorwürfen gegen die Spieler wollte der TuS ein Zeichen setzen und fing stark an. In der Anfangsphase spielten sie couragiert auf. In der achten Minute hatten sie sogar die Chance zur Führung, doch Jens Looger im SVG-Tor klärte einen Schuss von Jesper Müller-Nielsen auf der Linie. Die Fehntjer hielten dagegen. Mit seiner zweiten Chance besorgte Eike-Hergen Berghaus in der 13. Minute für die Führung der Platzherren. Zu diesem Zeitpunkt hatte TuS-Keeper Florian Poppe schon Glück gehabt überhaupt noch auf dem Feld zu stehen. Nach einem Foulspiel knapp außerhalb des Strafraums sah er nur die Gelbe Karte.

Großefehn übernahm nun mehr und mehr das Kommando. Die logische Folge war das 2:0 in der 31. Minute durch Holger Wulff. Noch vor der Pause hätten die Gastgeber den dritten und vierten Treffer markieren können, doch gute Chancen blieben ungenutzt.

Nach dem Wiederanpfiff versuchte Heidkrug noch einmal Druck aufzubauen. Doch mit dem 3:0 durch Tamme Bölts war die Entscheidung gefallen. Weitere Tore waren möglich. Besonders Keno Schmidt war vom Pech verfolgt. Gleich zweimal scheiterte er in aussichtsreicher Position. In der 82. Minute gelang Julian Meyer dann noch der 4:0-Endstand. Kurz vor dem Ende schoben die Fehntjer dann noch einmal aus rund 25 Metern knapp am leeren Tor vorbei. Der TuS-Keeper war weit aufgerückt und bereits geschlagen. Doch das Leder fand aus der Distanz nicht den Weg in die Maschen.

'Ich bin stolz auf das Team. Es gibt zwar immer was zu verbessern, aber wir können nicht immer Hurra-Fußball spielen', sagte SVG-Coach Schröder nach dem Spiel. Während Großefehn den Klassenerhalt weiter vor Augen hat, plant Heidkrug bereits für die Bezirksliga.

Großefehn - Heidkrug