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NWZonline.de Region Ostfriesland

Sanierung in Großheide: Moormuseum wird für 470.000 Euro erneuert

04.08.2021

Großheide Das Wald- und Moormuseum in Berumerfehn wird für die Gesamtsumme von 470.000 Euro saniert. Wie Bauamtsleiterin Martina Meyer auf Anfrage mitteilt, wurden die ersten Arbeiten in dieser Woche ausgeschrieben, im Oktober soll mit dem Umbau begonnen werden. Sie rechnet damit, dass dieser rund ein Jahr lang dauern werden. „Es sind alle Räume betroffen, weshalb wir auch alle Exponate schon herausgeschafft haben“, heißt es. Das Moormuseum soll nicht nur technisch und energetisch auf einen modernen Stand gebracht werden – das im Kern seit 1877 bestehende Gebäude wurde 1972 von der Gemeinde übernommen und zuletzt in den 80er-Jahren erweitert –, sondern auch moderne Ausstellungskonzepte übernehmen. „Für uns ist das eine absolute Herzensangelegenheit“, sagt Bürgermeister Fredy Fischer und verweist dabei auch auf den Arbeitskreis, der das Projekt vor rund zwei Jahren angeschoben hat und bis heute betreut: „Es stehen sehr viele Leute dahinter.“

Eine Visualisierung der künftigen Ausstellungsräume im Wald- und Moormuseum.

Moderne Technik für die Wissensvermittlung

Das schon seit einiger Zeit aufgrund von Sicherheitsbedenken geschlossene Museum soll jetzt neben der Kernsanierung neue Technik und neue Medien im Ausstellungsbereich bekommen. Großheide verspricht sich davon eine erhöhte Attraktivität und Zukunftssicherheit. Der Besucherservice und die Wissensvermittlung sollen künftig zeitgenössische Medien benutzen, da der Fokus des Hauses auch auf Kindern als Zielpublikum liegt, wie die Gemeinde ihr Projekt selbst beschreibt: „Ein wichtiger Punkt der Modernisierungsarbeiten wird es dahingehend sein, die Fülle der vorhandenen Objekte so zu strukturieren, dass unterschiedliche Lerntypen angesprochen werden können.“

Eine Visualisierung der künftigen Ausstellungsräume im Wald- und Moormuseum.

Frischekur für Ausstellungsstücke

Die Sammlungsarbeit des Wald- und Moormuseums reicht bereits mehrere Jahrzehnte zurück, die die Gemeinde mitteilt. Dort wurde ein großer Fundus an Exponaten aufgebaut, die künftig nicht nur mithilfe von Medienstationen besser präsentiert werden sollen, sondern auch selbst eine Frischekur bekommen. „200 der Präparate gehen jetzt zum Präparator, um aufgebessert zu werden“, erklärt Martina Meyer. Andere Teile der Ausstellung werden für die Dauer der Arbeiten dann im Obergeschoss des Museums gelagert, wo vorerst nicht umgebaut wird.

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Fördergelder machen Projekt möglich

Das Projekt wird zu insgesamt 75 Prozent gefördert. Den größten Teil der Fördergelder für den Ausbau des Moormuseums erhält Großheide vom Amt für regionale Landesentwicklung (200.000 Euro), gefolgt von der Sparkassenstiftung und dem Landkreis Aurich mit je 70.000 und 60.000 Euro. „Wenn wir diese Gelder nicht bekommen hätten, würden wir gar nicht in dem jetzigen Umfang bauen können“, weiß Bauamtsleiterin Meyer. Die Mittel der Gemeinde hätten in dem Fall nur kleinere Ausbesserungsarbeiten erlaubt, keineswegs eine vollständige Erneuerung.

Arne Haschen Redakteur / Redaktion Norden
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