Aurich - Die Gastgeber begannen mit Frederick Lüpke im Tor, der den an der Schulter verletzten Edgars Kuksa ersetzte. Das Hinspiel gewann Aurich im November mit 26:24. In der eigenen Arena zeigte der OHV, dass er so spannend dieses Mal eigentlich nicht aussehen lassen wollte. Mit einem 6:1 auf der Anzeigetafel sah sich Habenhausen bereits nach fünf Minuten gezwungen, eine Auszeit zu nehmen.
Vier-Tore-Vorsprung für den OHV zur Halbzeit
Die Worte des Trainers schienen dem ATSV jedoch nicht geholfen zu haben. Lüpke parierte die nächsten beiden Angriffe und Maxim Pliuto stelle auf 7:1 (7.). Erst ein Fehlwurf von Jonas Wark und ein Siebenmeter auf der Gegenseite brachten den Gästen das zweite Tor ein (7:2, 9.). Der starke Beginn der Auricher half ihnen in den folgenden Minuten, in denen Habenhausen einen besseren Zugriff aufs Spiel fand (10:6, 14.). Mit einem Vier-Tore-Vorsprung ging es auch in die Kabinen (19:15, 30.), doch der OHV hätte zu diesem Zeitpunkt deutlicher führen können. Einfache ATSV-Tore von außen und eine zu lasche Deckung, ließen Aurich jedoch nicht davonziehen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte tat sich die Blacha-Sieben auch offensiv schwer. Sechs Minuten brauchte sie, bis der 20. OHV-Treffer fiel. Vom Ausgleich blieb Habenhausen aber immer mindestens zwei Tore entfernt und jedes Mal, wenn Aurich das Tempo im Angriff wieder anzog, vergrößerte sich auch der Vorsprung wieder.
Da sich der Gastgeber defensiv immer wieder auch Schwächephasen leistete, stand es zehn Minuten vor Schluss weiter nur 28:25 (50.). Zwei Minuten später schien es für Aurich dann doch noch einmal kritisch zu werden, doch ein gehaltener Siebenmeter sowie eine Parade beim nächsten Angriff durch Keeper Lüpke, hielten den OHV mit 28:26 in Front und brachten das Publikum zum Stehen. Der 30. OHV-Treffer durch Jonas Wark in der 56. Minute war dann bereits die Vorentscheidung (30:26). Der 32:30-Sieg war am Ende doch hochverdient.
