Hinte - Die CDU will im Ortsteil Hinte eine Öffnung des Alten Heerweges zur Cirkswehrumer Straße erreichen. Dort soll der Verkehr aus der Siedlung auf die Umgehungsstraße abfließen können, um die Situation im Alten Heerweg und Am Obstgarten zu entlasten. Die Verwaltung soll diese Möglichkeit prüfen, teilte CDU-Fraktionschefin Ulrike Scholz-Benedictus mit. Bürgermeister Uwe Redenius (parteilos) habe die Politik darum gebeten, sich für diesen Bereich Gedanken zu machen, weil die Verkehrssituation dort Probleme bereitet. „Es gibt nur wenige Möglichkeiten, den Verkehr an dieser Stelle zu entlasten“, sagte Scholz-Benedictus.
Im Zuge einer Öffnung des Heerweges auf die Kreisstraße müsste die Brücke über das Alte Greetsieler Sieltief zur Einbahnstraße umgewandelt werden, auch müsste ein Spielplatz geopfert werden, so die Fraktionsvorsitzende. „Als Ausgleich könnte man andere in der Nähe befindliche Spielplätze aufwerten“, so die CDU. Prüfen soll die Verwaltung ebenfalls, ob eine Öffnung der Verkehr entzerre.
Neu sind diese Überlegungen nicht. Die Freie Liste hat bereits vor Jahren Unterschriften für die Öffnung des Alten Heerweges zur Einmündung der Kreisstraße auf die Umgehung gefordert. Damals hatten sich die Anwohner der Straße Am Margarethenhof gegen die Öffnung ausgesprochen. Die Verkehrssituation habe sich inzwischen durch die neuen Siedlungen am Apfelgarten noch verschärft, sagte Gerhard Hoffmann (FLH). „Das Thema hatten wir schon vor 25 Jahren angesprochen, als die Lärmschutzwand kam.“ Als der Rat eine Öffnung ablehnte, habe man später den Vorschlag gemacht, den Alten Heerweg mittig zu teilen. Schule, Kindergarten könnten dann nur noch von der Umgehung her angefahren werden. Die anderen Verkehrsteilnehmer würden den Weg zur Brückstraße nehmen müssen.
Ein Durchbruch durch die Lärmschutzwand auf die Umgehung sei bisher laut Kreisverwaltung nicht möglich gewesen, weil an der Stelle dann eine Ampel installiert werden müsste. Geöffnet wurde die Lärmschutzwand zeitweise dann aber doch, um den Baustellenverkehr zu den neuen Baugebiete abfließen zu lassen. SPD und FLH hatten noch im vergangenen Jahr auch eine Überquerungshilfe gefordert, damit Schulkinder aus der Apfelgarten-Siedlung den Fußweg auf der anderen Fahrbahnseite des Alten Heerweges erreichen zu können.
