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Gemeinde soll Handel unterstützen Ihlow soll online shoppen können

Imke Cirksena

Ihlow - Der Lockdown trifft viele lokale Geschäfte hart, auch in der Gemeinde Ihlow. Das Ratsmitglied Arno Ulrichs (UWG) hatte angeregt, die Unternehmen mit einer Online-Plattform zu unterstützen. Dort sollen die Ihlower Geschäfte ihre Dienstleistungen, die während des Lockdowns möglich sind, anbieten können. Der Vorschlag wurde von Ulrichs gemeinsam mit Pascal Krull (Ortsrat Ochtelbur) und Volker Degner (Ortsrat Riepe) in einem Schreiben an Bürgermeister Johann Börgmann (SPD) übermittelt. Die drei Kommunalpolitiker hoffen nun auf eine schnelle Umsetzung.

Eine Online-Plattform für die Gemeinde sei auch über die Pandemie hinaus von Bedeutung, argumentiert Ulrichs. Das Einkaufsverhalten vieler Kunden verändere sich. Auch wenn der persönliche Kontakt vor Ort weiterhin wichtig ist, wachse der Online-Handels als zusätzliches Angebot.

Branchenbuch als Basis

Als Basis für die Online-Plattform könnte das digitale Branchenbuch auf der Internetseite der Gemeinde dienen. Dort sind bereits viele Gewerbebetriebe aus der Gemeinde Ihlow verzeichnet. Die Initiatoren schlagen vor, das Branchenbuch zunächst prominenter auf der Website der Gemeinde zu platzieren. „Dann könnten die Betriebe gekennzeichnet werden, die bereits über Online-Angebote verfügen“, so Ulrichs, Krull und Degner.

In einem dritten Schritt könne dann eine Ihlow-Plattform geschaffen werden, auf der alle Online-Angebote aus den Betrieben der Gemeinde zu finden sind, ohne dass die einzelnen Websites der Unternehmen extra aufgesucht werden müssen. Die Plattform soll dabei nicht andere, große Plattformen verdrängen. Sie biete aber allen, die das Gewerbe vor Ort unterstützen möchten, eine Online-Einkaufsmöglichkeit.

Börgmann sieht noch Klärungsbedarf

„Wir sind froh, dass der Vorschlag jetzt im Rathaus weiterverfolgt wird – so kann auch die erforderliche Neutralität gewährleistet werden“, betonen Ulrichs, Krull und Degner. Bürgermeister Johann Börgmann (SPD) findet den Vorschlag auf den ersten Blick gut: „Wenn es den Betrieben hilft, ist das sicherlich eine gute Idee.“

Allerdings gebe es in der Verwaltung dazu noch eine Menge Klärungsbedarf. Zum einen, müsste die technische Umsetzung geregelt, zum anderen die Kosten kalkuliert werden. „Dafür wurde jetzt natürlich kein Geld eingeplant“, sagte Börgmann.

Ein Bedarf seitens der Unternehmen war dem Rathaus bisher noch nicht gemeldet worden. Deshalb sei noch ein intensives Gespräch mit den Geschäften in Ihlow geplant, um sich „mit den Betroffenen zu verständigen“ und den tatsächlichen Bedarf festzustellen.

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