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NWZonline.de Region Ostfriesland

SPD und UWG in Ihlow: Rückblick auf fünf Jahre: „Mitnanner“ für die Gemeinde Ihlow

09.09.2021

Ihlow Es gab einige Kraftakte, doch auch viele gemeinsame Entscheidungen im Gemeinderat: Die Ihlower Genossen sehen durch die SPD für die Gemeinde Ihlow in den vergangenen fünf Jahren einige wichtige Projekt auf den Weg gebracht. Das machten Gemeindeverbandsvorsitzender André Goldenstein, Fraktionschef Onno Köllmann sowie die Ortsbürgermeister und Ratsmitglieder Anita Biller (Ludwigsdorf) und Arnold Saathoff (Ostersander) in einem Pressegespräch für die 12800-Seelen-Gemeinde deutlich. Die SPD hat bisher die Mehrheit im Gemeinderat Ihlow. Zur Kommunalwahl am Sonntag blicken die Ihlower zurück. Die Genossen heben dabei den Rathausneubau, die Bildungspolitik und hier vor allem die IGS-Umwandlung hervor. Doch auch die anderen Fraktionen, darunter die UWG, die CDU und Grüne haben an dem Erreichten ihren Anteil. Das betont Arno Ulrichs, Bürgermeisterkandidat der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG). Die UWG stellt als bisher zweitstärkste Fraktion im Rat mit Arno Ulrichs (UWG) einen Bürgermeisterkandidaten.

Frage: Warum ist es der SPD nicht gelungen, ebenfalls einen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufzustellen?

André Goldenstein: Wir hatten einen parteiinternen und auch externen Aufruf an Interessierte gestartet sich zu melden, sofern Interesse an einer Bürgermeisterkandidatur besteht. Da haben dann im Anschluss einige Gespräche stattgefunden, einige mit mehr und andere mit weniger ernsthaftem Interesse. Bei einigen sehr erfolgversprechenden Kandidaten standen am Ende leider berufliche oder private Gründe gegen eine Kandidatur, was ich persönlich in allen Fällen gut nachvollziehbar fand. Es ist sehr schade, dass wir als größte Fraktion keinen eigenen Kandidaten aufstellen, da müssen wir nicht drum rum reden. Mit Arno Ulrichs und Dennis Meiners gibt es nun aber zwei Kandidaten, denen ich das Amt zutraue und ich finde es gut, dass es zumindest zwei Kandidaten zur Auswahl gibt.

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Frage: Was steht auf Ihrer Liste der abgehakten Posten ganz oben? Was wurde in fünf Jahren erreicht?

SPD-Ihlow: Die Bildungspolitik, vor allem die Umwandlung der Hermann-Tempel-Gesamtschule (HTG) von der Kooperativen Gesamtschule (KGS) zur Integrativen Gesamtschule (IGS) mit der weiterführenden Schulform. Das war ein großer Kampf im Rat. Schade fand ich die knappe Mehrheit bei der Abstimmung am Schluss. Hätte man sich damals für die günstigere Lösung entschieden, müsste man heute schon wieder anbauen. Es wären nach neuen Anforderungen andere Raumaufteilungen für den wissenschaftlichen Bereich nötig und nicht zuletzt die Mensa. Die professionelle Jugendarbeit wird mit dem hauptamtlichen Jugendpfleger Erik Heeren weitergeführt. Vom Kindergarten, über die Grundschulen und die IGS - bis zur Jugendarbeit. Wir sind in Ihlow gut aufgestellt. Nicht vergessen werden dürfen die Kindergärten und Krippen, die während dieser Legislaturperiode entstanden sind. Ebenso der Erhalt der beiden Lehrschwimmbecken in Westerende und Weene.

Arno Ulrichs (UWG): Die Sonne scheint, der Himmel lacht. Das hat die SPD gemacht. Nur sie sind dafür verantwortlich? Das ist etwas einfach. Tatsächlich sollen mindestens 90 Prozent der Entscheidungen in der Ratsarbeit auf Einstimmigkeit hinauslaufen. Da sind ebenso die UWG, die CDU und die Grünen bei den Entscheidungen im Boot. Hier gab es hier mit der UWG eine engere Zusammenarbeit. Und das hat sehr oft gut geklappt, trotz unterschiedlicher Sichtweisen. Mit dem Rathaus-Neubau und dem IGS-Umbau hat es wesentliche Entscheidungen gegeben. Es gab hier und dort in den Fraktionen noch eigene Akzente, aber im Ziel ist man sich stets einig gewesen. Es ist deshalb nur fair, die Gemeinsamkeit anzuerkennen. 

Was war der größte Kraftakt?

SPD-Ihlow: Der Bau des neuen Rathauses hat viel Kraft gekostet, als der mit Schimmel belastete Altbaus aus den 1960er Jahren weichen musste. Die Sanierung war nur wenig günstiger gewesen als ein Neubau. Inzwischen ist der Neubau bei den Bürgern sehr gut angekommen. Es ist auch kein Prunkbau geworden. Heute kann man angesichts der horrenden Baukosten froh sein, dieses Kapitel rechtzeitig abgeschlossen zu haben. Und das Rathaus ist mit roten Klinkern ostfriesisch gehalten.

Arno Ulrichs (UWG): Auch hier haben alle einen großen Anteil: Am Rathaus-Neubau hat beispielsweise die Verwaltung einen großen Anteil gehabt. Und der Neubau musste sein, weil das Rathaus nicht mehr angemessen war. Die neue IGS bietet ein wettbewerbsfähiges Angebot, damit Kinder nicht nach Aurich abwandern, zum Gymnasium oder zur IGS. Jetzt haben wir eine stabile Schulsituation in Ihlow in der Breite. Von der Krippe bis zur Klasse 10, also zum Übergang in die Oberstufe. Noch in der letzten Ratssitzung hat es einen Grundsatzbeschluss für Neubauten für die Grundschulen in Westerende, Simonswolde sowie für eine Erweiterung in Riepe gegeben.

Wo liegen weitere Schwerpunkte?

SPD-Ihlow: Generell hat sich speziell die Ortschaft Ihlowerfehn als Gemeindemittelpunkt mit dem Ihler Meer in den vergangenen fünf Jahren gut entwickelt. Aber auch das IGS-Schulzentrum mit der Sportanlage und dem Bürgerhaus können sich sehen lassen. Inzwischen ist für die Gastronomie am Ihler Meer wieder ein neuer Pächter gefunden. Und für Wohnmobile soll es künftig mehr Platz am Ihler Meer geben. Wir wollen die Ortsteile mit Baugrundstücken versorgen. Aber auch die erforderlichen Straßensanierungen sowie die Ausleuchtung an Straßen und Sportanlagen durch LED-Technik stehen an. Und sehr wichtig ist die bereits angelaufene Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplanes, so dass die Ortswehren ihre Aufgaben weiter erfüllen können.

Arno Ulrichs (UWG): Ich bewerbe mich um das Amt des Bürgermeisters. Ich hoffe, dass wir die bisherige Arbeit in der nächsten Periode so weiterführen können. Meine Kampagne lautet ’Mitnanner’. Das will ich im Gemeinderat umsetzen und dabei die Ortsräte stark einbinden.“ Die Ergebnisse sammeln und im Rat in Klausurtagung gehen, um eine Liste zu erstellen, die wir abarbeiten. Nicht nur das Zentrum sehen, sondern die ganze Gemeinde. Das Thema Straßensanierung und die Wirtschaftswege binden erhebliche Mittel - trotz Zuschüsse. Die Nachfrage nach Baugebieten ist da. Da müssen wir ran. Die Verfahren bis zu Baureife müssen kürzer werden.

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