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Klimaschutz in der Krummhörn Ein Solarpark bei Hamswehrum

Krummhörn - Einen größeren Beitrag zum Klimaschutz in der Krummhörn möchte die SPD nach der Kommunalwahl anstreben und nennt dabei auch ein konkretes Vorhaben: Bei Hamswehrum soll ein Solarpark entstehen.

Generell gelte: „Umwelt- und Klimaschutz fängt bei jedem selbst an.“ So erklärt Christiane Poppinga im Pressegespräch ein Ergebnis der SPD-Arbeitsgruppe, die sich mit mehr Einsatz in dem Bereich befasst. „Wir wollen ein Umdenken erreichen.“

Die SPD zieht daraus ein konkretes Vorhaben: Die Gemeinde sollte einen Klimaschutzbeauftragten beschäftigen, der interessierte Einwohner beraten kann. „Damit die Leute selbst einen Beitrag leisten können, erläutert der SPD-Bürgermeister-Kandidat Alfred Jacobsen den Hintergrund, sollte ein Experte ständig zur Verfügung stehen, der Tipps gibt, was möglich ist. Zum Beispiel, wer sein Haus besser dämmen möchte oder die Heizung umstellen, soll sich bei einem Energieberater konkrete Informationen holen können.

Bürgerbus mit Batterie

Der Bürgerbus, der schon länger im Gespräch ist, sollte nach den Vorstellungen der SPD gleich als Elektro- oder Wasserstofffahrzeug angeschafft werden. Wobei das Fahrzeug gar nicht das Problem sei, meint Jacobsen: „Der Knackpunkt ist, Personal zu finden. Es fehlen ehrenamtliche Fahrer.“ Im Blick habe man auch, künftig mehr Bäume zu pflanzen und Insekten Futter zu besorgen, erläutert Johannes Voß, Ortsvorsteher in Freepsum und betont den Stellenwert dieser Thematik: „Solche Maßnahmen sollen mehr als nur einen Tag Thema sein.“

Von der Einrichtung eines Solarparks versprechen die Genossen sich auch noch mehr, als einen Beitrag zu sauber Energie zu leisten. Der Park, der auf den Gelände des ehemaligen Klärwerks entstehen sollte, sei auch geeignet, mit den finanziellen Erträgen den Haushalt aufzubessern.

„Die Überschüsse könnten von Gebühren entlasten“, stellt Alfred Jacobsen in Aussicht und verweist auf Berechnungen und Vorbilder in der Privatwirtschaft sowie in anderen Kommunen. Das sei auch ein Grund, warum die Gemeinde selbst den Park betreiben sollte statt zum Beispiel einer Genossenschaft mit Bürgerbeteiligung. Die Arbeitsgruppen, in denen solche Themen erarbeitet werden, sollen bei der SPD nicht nur für den Wahlkampf aktiv sein, meint Heinz Richter. Man wolle die Themen weiter entwickeln.

Axel Pries
Axel Pries Ostfriesland-Redaktion/Leer
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