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NWZonline.de Region Ostfriesland

Kommentar zur 2Gplus-Regel auf dem Auricher Weihnachtsmarkt: Willkürlich und unangemessen

30.11.2021

Es ist wieder soweit: Die nächsten Regeln für den Besuch eines Weihnachtsmarktes sind beschlossen. Eigentlich könnte man mittlerweile darüber lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Denn es geht um zahllose, vom Ruin bedrohte Existenzen. Ab Mittwoch dürfen nur noch Geimpfte und Genesene, die zusätzlich einen negativen Schnelltest vorlegen können, Bratwurst und Glühwein genießen. Und bis der Glühwein die Lippen benetzt, müssen diese unter einer FFP2-Maske versteckt werden. OP-Masken sind nicht mehr zugelassen. Eine völlig willkürliche Regelverschärfung, wenn man bedenkt, dass Weihnachtsmärkte unter freiem Himmel stattfinden und bislang niemand darlegen konnte, dass derartige Veranstaltungen Corona-Infektionstreiber sind.

Besonders absurd wird diese Regelung vor dem Hintergrund, dass jeder, der dieser Gängelung aus dem Weg gehen möchte, nur ein paar Schritte weiter laufen muss - zumindest im Fall des Auricher Weihnachtszaubers. Wer will, der kann sich beispielsweise beim Bäcker im Außenbereich niederlassen. Dort gilt keine FFP2-Maskenpflicht und es braucht auch keinen negativen Schnelltest, um sich Kaffee, Tee oder Brötchen zu Gemüte zu führen. Da stellt sich doch eine Frage: Wo genau unterscheidet sich jetzt die Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt von dem Brötchen oder dem aufgewärmten Pizzastück vor der Bäckerei?

Die Politik hat wieder einmal deutlich zu spät reagiert. Wie Noch-Gesundheitsminister Jens Spahn es treffend formulierte: „Wir sind der Welle hinterher.“ Und daran sind nicht die Schausteller schuld oder all jene, die sich impfen ließen und an alle Regeln hielten - aber sie müssen wieder einmal die Konsequenzen des Fehlverhaltens der Regierung ausbaden.

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Aike Sebastian Ruhr Redakteur / Redaktion Norden
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