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NWZonline.de Region Ostfriesland

Kultur in Norden: Kunstverein zeigt Ausstellung des Künstlers Jürgen Strasser

15.06.2021

Norden Shanghai, Hongkong, Kairo, Dubai, Tokio: die Megastädte dieser Welt beeindrucken und verstören durch kaum fassbare Dimensionen und scheinbar ungebremstes Wachstum. Im Obergeschoss des Kunsthauses des Kunstvereins Norden zeigt Jürgen Strasser fotografische Werke aus seiner Serie „Tomorrow“.

In seinen Arbeiten stellt der studierte Politologe und Soziologe, der in Wiesbaden und Worpswede lebt, den Glanz der Metropolen mit Wuchs und Zerfall dar. „Fotografierte Wirklichkeit und alptraumhafte Metamorphose verschwimmen hier ebenso wie die Grenzen zwischen Fotografie und Malerei“, teilt Dorothee Maack vom Kunstverein mit. „Seine Städte wirken wie überwucherte Stätten der Vergangenheit. Sie stellen auf bestürzende Art und Weise die Frage, ob es ein unbegrenztes Wachstum geben kann“, so Maack.

 Dabei lenke Strasser den Blick bewusst auf das große Ganze, auf die Frage von sozialer Zukunft und uferlosen Fortschrittsglauben. In konzentrierter Form zeugten seine Stadtlandschaften von den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen der wachsenden Weltbevölkerung und der stetigen Urbanisierung. „Strassers Bilder führen vor, wie austauschbar und wenig ortstypisch Städteplanung in unserer Gegenwart ist und dass der Mensch in seiner Individualität in diesen gigantischen Stadtmaschinen immer weniger eine Rolle zu spielen scheint“, so Maack.

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In der Ausstellung will Strasser auf Hinweise auf die Örtlichkeit verzichten, da es ihm nicht um konkrete Aufnahmen aus einer bestimmten Stadt, sondern um ein übergreifendes Phänomen geht. Im Bewusstsein, dass seine Arbeit nicht frei von Widersprüchen sind, will er sich der „schönen, neuen Welt“ nähern. „Allerdings eher mit „dem Blick der Verführung als mit kritischer Distanz“, erklärt Maack. Seine Megastädte-Motive haben eine hohe ästhetische Anziehungskraft, die die Realität dahinter auf den ersten Blick außer Acht lässt“, betont Maack. Strasser kommentiere nicht und überlasse Betrachtern eine eigene Entscheidung zwischen „Faszination und Schrecken“, betont Maack.

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