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NWZonline.de Region Ostfriesland

Angel-Event „Fishing for Liah-Mara“: Siebenjährige aus Emden braucht eine Stammzellenspende

20.08.2021

Landkreis Aurich Die siebenjährige Liah-Mara ringt um ihr Leben. Die kleine Emderin leidet an einer seltenen, genetisch bedingten Funktionsstörung des Immunsystems (HLH) und benötigt dringend eine Stammzellenspende. Jetzt haben die Eltern Rainer und Michaela mit ihrem Onkel Christian Cornelius aus Ihlow ein Angel-Event ins Leben gerufen, um am Schluss besonders viele potenzielle Stammzellenspender an den Haken zu bekommen. Am Sonntag, 29. August, sollen sich Menschen in der Zeit von 11 bis 18 Uhr mit einer Angel und einem Kunststoffköder an Teichs, Tümpel oder Kanäle ihrer Wahl stellen, um einen Hecht, Zander oder Barsch an Land zu ziehen. Die Ergebnisse werden anschließend bei Instagram oder Facebook ins Netz gestellt.

Interesse im Ausland

Christian Cornelius, der selbst nicht Mitglied im Angelteam Nordlicht ist, stellte die Aktion „Fishing for Liah-Mara“ (#fishingforliahmara) gestern mit den Angelvereins-Mitgliedern Thorsten Maib und Patrick Ort am Ems-Jade-Kanal in Mariensiel bei Wilhelmshaven vor. „Jeder, der mitmacht, ist ein potenzieller Lebensretter“, sagte Cornelius über die Aktion, die sogar die Ländergrenzen nach Italien, in die Schweiz und Österreich sprengen soll. Das Angel-Event wird von dem Verein gegen Leukämie und der Deutschen Knochenmarkspendedatei (DKMS) unterstützt.

Und für die Eltern Rainer und Michaela ist das ein Strohhalm: „Wir haben uns am Anfang extrem hilflos und ohnmächtig gefühlt“, sagen die beiden. „Liah-Mara ist eine echte Kämpferin und das gibt uns allen eine ungeheure Kraft. Und die brauchen wir auch“, betonen sie.

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Inzwischen haben sich bereits 900 Personen auf der Homepage von Liah-Mara registriert. „Schwarzangler wollen wir an den Gewässern natürlich nicht“, betont Cornelius. Geangelt werden darf jedoch auch im Urlaub in Holland oder auf Bali. „Es gibt dabei nichts zu gewinnen. Wir wollen nur auf das Thema aufmerksam machen“, sagt Liah-Maras Onkel. Ein Anreiz sei es aber sicherlich, die Fänge der anderen Angler im Internet bewundern zu dürfen und das Netz „zum Glühen“ zu bringen.

Diagnose kam plötzlich

Hinter der Familie liegt eine Zeit des Bangens und der Ungewissheit: Liah-Mara lebt mit den Eltern Rainer und Michaela sowie fünf Geschwister und den beiden Katzen sowie Hund Lenny in der Seehafenstadt Emden. Ihr Berufswunsch ist Tierärztin. Sie besucht die erste Klasse, nimmt Reit- und Tanz-Unterricht. Die Diagnose traf die ganze Familie aus heiterem Himmel: Das Mädchen hatte sich plötzlich so schlapp gefühlt, wurde immer schwächer. Liah-Mara bekam Schmerzen im Kopf und im Bauch, die Gelenke taten weh. Das Blutbild war auffällig, die anschließende Diagnose nach Wochen niederschmetternd: Die Fresszellen, die eigentlich die Schädlinge im Blut bekämpfen sollen, greifen gesunde Zellen an.

Eine Chemotherapie wurde verordnet, eine Gehirnblutung kam hinzu. Um den Druck im Kopf abzubauen, musste ein Stück aus dem Schädel entnommen werden. Inzwischen ist Liah-Mara auf den Rollstuhl angewiesen. Ihr Zustand verschlechtert sich, eine Prognose über den weiteren Verlauf ihrer Krankheit gibt es nicht. Statt dessen konzentriert sich Liah-Maras Familie auf den einen Stammzellenspender.

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