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Landkreis Aurich plant neue Sanierungen Neue Sperrungen für 2022 angekündigt

Die Kirchdorfer Straße ist schon seit Jahren wegen Schäden in der Kritik.

Die Kirchdorfer Straße ist schon seit Jahren wegen Schäden in der Kritik.

Landkreis Aurich - Autofahrer müssen auch im neuen Jahr über Wochen weite Umwege in Kauf nehmen, um im Landkreis Aurich an ihr Ziel zu gelangen. Der Landkreis Aurich plant bereits wieder umfangreiche Sperrungen in Aurich und Großefehn. Betroffen ist im nächsten Jahr der Postweg (K101) sowie im Jahr 2023 die Kirchdorfer Straße, die in Richtung Gemeinde Ihlow führt. Geplant sind in der zweiten Jahreshälfte Arbeiten an den Radwegen, teilte Kreissprecher Rainer Müller-Gummels mit. Beide Kreisstraßen sind von Eichenbäumen gesäumt, die mit ihrem Wurzelwerk die Radwege hochdrücken und uneben machen. Hier werden grundsätzliche Überlegungen angestellt, wie die Wurzeln künftig solche Schäden nicht mehr verursachen, kündigte der Kreissprecher an.

Die Sperrungen werden aus Gründen des Arbeitsschutzes für die Bauarbeiter durchgeführt. In der Gemeinde Großefehn wird eine Maßnahme aus diesem Jahr weitergeführt. Der Radweg wurde dort zwischen Holtrop und Ostgroßefehn bereits erneuert, im zweiten Halbjahr 2022 folgt die Strecke von Ostgroßefehn bis nach Strackholt. Die Umleitung erfolgt über die Kanalstraße Süd (K105) sowie die Bundesstraßen 72 und 436.

Radweg in Ludwigsdorf wird umfassend saniert

Im Zuge der Arbeiten für die Kirchdorfer Straße (K111) nach Ihlow werden 2022 noch kleine Schlaglöcher repariert, die schon lange in der Kritik sind. Auf der 5,5 Kilometer langen Strecke zwischen der Ems-Jade-Kanalbrücke und der Plaggefelder Straße in Ludwigsdorf wird 2022 nur der Radweg neben der Kreisstraße saniert.

Erst ein Jahr später folgt dann die Sanierung der Fahrbahn der Kirchdorfer Straße von der Ems-Jade-Kanalbrücke bis zur Julianenburger Straße in Richtung Aurich einschließlich der Rad- und Fußwege. Hier werden im kommenden Jahr die Planungen angeschoben. Für die Radwege ist der Landkreis Aurich zuständig, für die Fußwege die Stadt Aurich. Beide Wege sind bisher zu schmal für die jeweiligen Nutzer.

Geplante Umleitungen sind noch nicht gesetzt

Aussagen zu den Umleitungsstrecken können nur grob getroffen werden, da auch hier erste Abstimmungsgespräche mit den Straßenverkehrsbehörden im Januar vorgesehen sind. Voraussichtlich für die K 101 gilt eine Umleitung über die K 105 (Kanalstraße Süd), B 72 (Auricher Landstraße), B 436 (Richtung Strackholt).

Voraussichtlich für die K 111 gilt eine Umleitung über den Fischteichweg, die B 72, die K 104 (Holtroper Straße), die L 14, die K 104 (Westersander Straße), die K 149 (Zum Schirumer Leegemoor) und die K 144 (Ostende). Die betroffenen Baubereiche sollen während der Bauzeit allerdings sowohl für den Busverkehr wie auch für den Anliegerverkehr befahrbar sein.

Günther Meyer
Günther Meyer Ostfriesland-Redaktion/Aurich
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