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Landkreis Leer lädt ins Programm „Aller.Land“ Hier kann jeder bei Ostfrieslands Zukunft mitgestalten

Wiesen, Weite und Wasser, so wie hier an der Ems: Das kennzeichnet Ostfriesland. Der Landkreis sucht aktive Menschen, die sich an dem Programm zur Zukunft beteiligen.

Wiesen, Weite und Wasser, so wie hier an der Ems: Das kennzeichnet Ostfriesland. Der Landkreis sucht aktive Menschen, die sich an dem Programm zur Zukunft beteiligen.

Axel Pries

Landkreis Leer - Der Landkreis Leer hat erfolgreich einen Wettbewerbsbeitrag in dem Bundesprogramm Aller.Land platziert, teilt die Kreisverwaltung mit. In dem Programm geht es darum, Kultur in die ländlichen Räume zu bringen. Ziel ist die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Dabei werden jetzt noch aktive Menschen gesucht, die bei der Gestaltung des kulturellen Angebots mithelfen wollen. Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich noch anmelden. „Das ist eine große Chance für unseren Landkreis. Wir sollten sie nutzen“, so Landrat Matthias Groote. „Deshalb würde ich mich freuen, wenn möglichst viele mitmachen.“

Zweistufiges Programm

In der ab Februar 2024 beginnenden Entwicklungsförderung erhält der Landkreis Leer 40 000 Euro für ein erstes beteiligungsorientiertes, künstlerisches Projekt. Parallel soll der Aufbau eines vielschichtigen Netzwerks erfolgen, dass Ideen für die Zukunft im Landkreis Leer entwickelt. An dem Aufbau des Netzwerks kann sich jeder Mensch, können sich Institutionen, Vereine, Dorfgemeinschaften, Familien- und Jugendzentren beteiligen. Gemeinsam soll eine Vision für die ländlichen Räume im Landkreis Leer entwickelt werden, von der möglichst viele Menschen durch noch mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt profitieren. Das Programm ist offen und schreibt keine Themenfelder vor. Der Kulturbegriff ist weit und umfasst alle Aspekte, so zum Beispiel auch die Alltagskultur. Sofern in 2024 der Aufbau des Netzwerks gelingt, gemeinsam frische Ideen für die ländlichen Räume im Landkreis Leer entwickelt werden und am Ende eine Jury überzeugt wird, gibt es in der zweiten Stufe bis zu 1,5 Millionen Euro in einem Zeitraum über fünf Jahre. „Das ist eine fantastische Möglichkeit, um tolle Dinge auf den Weg zu bringen“, so Kulturamtsleiterin Birgit Zimmermann.

Interessierte Personen und Organisationen, die mitwirken möchten, können ihre Kontaktdaten möglichst bis zum 25. Januar per E-Mail an daniel.weers@lkleer.de senden. Aber auch danach besteht jederzeit die Möglichkeit, bei der Ideenfindung ein- oder auszusteigen. Ein erster Austausch und Ideenfindung wird für hauptamtlich Beschäftigte tagsüber, für ehrenamtlich tätige Menschen in den Abendstunden und für die Insulanerinnen und Insulaner mit digitaler Beteiligung geplant. Für Fragen steht Kulturamtsleiterin Birgit Zimmermann per E-Mail an Birgit.Zimmermann@lkleer.de zur Verfügung. Weitere Informationen zum Bundesprogramm Aller.Land gibt es unter www.allerland-programm.de.

Infos zum Programm

„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“ ist ein Förderprogramm für Kultur, Beteiligung und Demokratie.

Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. „Aller.Land“ wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI).

Der Bund stellt für das Förderprogramm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln der bpb zur Verfügung. Umgesetzt wird es vom Programmbüro Aller.Land (Projekteure bakv gGmbH).

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