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NWZonline.de Region Ostfriesland

Landkreis Leer äußerst wachsam: Vogelgrippe-Fall versetzt Veterinäramt in Alarmbereitschaft

23.10.2021

Landkreis Leer Im Landkreis Aurich ist eine verendete Möwe gefunden worden, die mit der Vogelgrippe infiziert war, genauer gesagt mit dem Subtyp H5N1. Eine Entwicklung, die vom Veterinäramt des Landkreises Leer ganz genau beobachtet wird.

Zwar hat der Fund laut Pressestelle des Landkreises Leer erst einmal „keine unmittelbaren Folgen für die Geflügel haltenden Betriebe“. Es sei jedoch ein deutlicher Hinweis darauf, wachsam sein zu müssen und präventiv tätig zu werden. Die Behörde empfiehlt den Geflügelhaltern (auch den Hobbyzüchtern) deshalb, streng auf die Hygiene zu achten, um das Risiko eines Vireneintrags in den Bestand zu minimieren.

Tote Tiere

Tot aufgefundene Wildvögel können beim Veterinäramt abgegeben werden und werden von dort an die zuständige Behörde, das Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) weitergeleitet. „Sollte sich in den nächsten Wochen die Anzahl an tot und infiziert aufgefundenen Wildvögeln erheblich erhöhen, würden die Landkreise eine Risikobewertung der Situation durchführen und in Abstimmung miteinander und in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz über weitergehende Maßnahmen wie z.B. die Verfügung einer Aufstallpflicht beraten“, teilte die Pressestelle weiter mit.

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Die Vogelgrippe

Die Geflügelpest oder auch Vogelgrippe gilt als hoch ansteckend und ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Der natürliche Wirt für das Virus sind Wasservögel. Andere wilde Vögel – Singvögel beispielsweise – sind weniger oder nicht betroffen. Mit Blick auf das Nutzgeflügel sind vor allem Hühnervögel gefährdet, dazu zählen etwa Hühner, Puten und Fasane. Im Falle des Ausbruchs in einem Nutztierstall ist die Behandlung der erkrankten Tiere verboten. Es wird die tierschutzgerechte Tötung und unschädliche Beseitigung der Tiere des betroffenen Bestandes angeordnet. Weitere Maßnahmen bestehen unter anderem in der Einrichtung von Sperrzonen (drei Kilometer Schutzzone, zehn Kilometer Überwachungszone) mit sogenannten Handels- und Verbringungsbeschränkungen und einer unverzüglichen Meldepflicht aller Geflügelhalter. Ziel ist es, eine weitere Verbreitung der Geflügelpest zu verhindern.

 

Risikobewertung

Das Friedrich-Loeffler-Institut sieht ein hohes Risiko für ein erneutes Aufflammen der Geflügelpest im Laufe des herbstlichen Vogelzuges. Bereits Mitte September stellten die Fachleute fest: „Deutschland und Europa erlebte in den letzten zwölf Monaten den bisher schwersten bekannten Geflügelpestseuchenzug.“ Vor allem aus den nordischen Ländern Europas seien über den Sommer immer wieder Nachweise des Vogelgrippevirus’ bei (brütenden) Wasser- und Greifvögeln gemeldet worden. „Dies belegt, dass das Seuchengeschehen im Wildvogelbestand über die Sommermonate nicht vollständig zur Ruhe gekommen ist. Daher wird das Risiko eines erneuten Auftretens von HPAIV H5 in Europa und Deutschland im Laufe der Herbstmonate insgesamt als hoch eingestuft.“

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Leer
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