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NWZonline.de Region Ostfriesland

Keine Einigung in Hannover: Ministerium will kurzfristig über Neurologie in Leer entscheiden

26.11.2021

Leer /Aurich Kommt sie oder kommt sie nicht, die Neurologie am Klinikum Leer? Der zuständige Krankenhausplanungsausschuss in Hannover konnte zwar zum wiederholten Mal kein Einvernehmen über das Vorhaben, eine Fachabteilung mit 30 Planbetten zu schaffen, erzielen. Doch das bedeutet noch lange nicht das Aus für das Vorhaben. Am Donnerstagabend teilte nämlich die Pressestelle des Sozialministeriums auf Nachfrage mit: „Über den Antrag wird das Ministerium kurzfristig entscheiden.“

Bedeutet: Sollte das Ministerium zu dem Schluss kommen, dass eine Neurologie in Leer Vorteile bringt und sinnvoll ist, dann hat die Uneinigkeit im Ausschuss keine Relevanz mehr und die Neurologie kann eingerichtet werden.

Eine Möglichkeit, auf die die Klinikleitung im Vorfeld schon spekuliert hatte. In einer Pressemitteilung, versandt kurz vor der anstehenden Beratung des Ausschusses am Mittwochabend, hatten die Verantwortlichen auf das Letztentscheidungsrecht von Ministerin Daniela Behrens verwiesen und die Hoffnung geäußert, dass sie schlussendlich eine positive Entscheidung herbeiführen wird. Ob es so sein wird, bleibt jetzt erst einmal abzuwarten.

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Von der Debatte um die Neurologie abgesehen, fielen am Mittwochabend übrigens dennoch einige Ausschuss-Entscheidungen pro Ostfriesland. So wurden acht zusätzliche Ausbildungsstätten – verteilt über ganz Niedersachsen – in den Krankenhausplan aufgenommen. Darunter: die Ausbildungsstätte für Operationstechnische und Anästhesietechnische Assistenz am Klinikum Leer. Und auch die Oldenburger Nachbarn bekamen einen Zuschlag, genauer gesagt das Hanse Institut Oldenburg.

„Das ist ein ganz wichtiger Schritt in die richtige Richtung, um dem Fachkräftemangel in den medizinischen und pflegerischen Berufen zu begegnen“, kommentierte Gesundheitsministerin Behrens die Entscheidung.

Zudem wurden an sechs Krankenhäusern Niedersachsens pädiatrische teilstationäre Plätze in den Krankenhausplan aufgenommen. Bedeutet: Die Versorgung von Kindern und Jugendlichen kann an sechs Kliniken verbessert beziehungsweise ausgebaut werden. Hier bekam auch die Ubbo-Emmius-Klinik Aurich einen Zuschlag.

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Leer
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