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NWZonline.de Region Ostfriesland

Ruhestörung Und Gewalt: Polizei Leer hat Dauerärger mit Gruppe

28.06.2020

Leer Wenn man in den vergangenen Wochen von größeren Gruppen gelesen hat, dann war dies meist im Zusammenhang mit Corona-Verstöße. Diese Verstöße standen in der Nacht von Freitag auf Samstag aber nicht im Vordergrund, als eine größere Gruppe in Leer (Ostfriesland) der Polizei gleich mehrere, immer stärker eskalierende Einsätze bescherte.

Die Gruppe, die laut Polizei zunächst aus 20 bis 30 Gruppen bestand, machte abwechselnd die Bereiche rund um die Touristikzentrale und des Ernst-Reuter-Platzes unsicher. Kurz vor Mitternacht trafen laut Pressemitteilung die ersten Meldungen wegen unter anderem ruhestörenden Lärms bei der Polizei ein.

Zunächst wurden die Personen von den eingesetzten Streifenbesatzungen zur Ruhe ermahnt. Auch wurden weitere Kontrollen durchgeführt. Die meisten Gruppenmitglieder verließen die Bereiche daraufhin. Schließlich wurde einer „verbleibenden achtköpfigen Personengruppe“ gegen 2 Uhr ein Platzverweis für den entsprechenden Bereich der Innenstadt erteilt. Der Grund war aber nicht nur Ruhestörung: Ein junger Mann (21) aus der Gruppe soll von einem 51-Jährigen mit einem Messer bedroht worden sein. Daraufhin schlug der 21-Jährige dem Beschuldigten mit der Faust gegen das Kinn.

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Das Messer wurde laut Polizei bei dem 51-Jährigen gefunden und von den eingesetzten Beamten sichergestellt. Gegen den Mann wird weiterhin ein Strafverfahren eingeleitet.

Doch damit nicht genug: Gegen 3.50 Uhr war ein weiterer Einsatz wegen der Personengruppe erforderlich. Dieses Mal wurden das vorherige 21-jährige Opfer und eine weitere aggressive Person in Gewahrsam genommen, da sie den Platzverweis missachteten. Dabei kam es laut Polizei zu Beleidigungen und Bedrohungen gegen die Beamten. Zwei aus der Gruppe „widersetzen sich der polizeilichen Maßnahme trotz angelegter Handfesseln“. So tritt der 21-Jährige einem Beamten heftig vor dessen Schienbein. Der Polizeibeamte trug eine stark blutende Schürfwunde davon und musste ambulant behandelt werden, konnte seinen Dienst aber fortsetzen.

Der 21-jährige Beschuldigte und ein weiterer Heranwachsender wurden in Zellen verfrachtet. Auch gegen sie werden laut Polizei Strafverfahren eingeleitet.

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