Emden/Hannover - Große Ehre für den 18-jährigen Felix Ebel aus Emden: Der Landeskaderathlet hat jetzt die Berufung in den Bundeskader bekommen. Ab November gehört der Langstreckler dann in den U 20-Nachwuchskader.
Das harte Training und der Wechsel nach Hannover haben sich ausgezahlt. Sein Trainer André Pollmächer brachte das Lauftalent noch einmal auf ein anderes Level, wie viele gute Zeiten auf den verschiedenen Strecken (3000, 5000 und 10000 Meter) in den vergangenen Wochen gezeigt haben (wir berichteten). Ebel selbst sagte dazu, dass irgendwann die Bedingungen in Emden nicht mehr auf große Zeitsprünge hoffen ließen.
Der Nachwuchsathlet selbst war beim Anruf dieser Zeitung im Training, weshalb seine Mutter Claudia Ebel Auskunft gab. „Die Freude bei ihm ist riesengroß“, sagte sie. Ihr Sohn habe einen Traum, dem er mit dieser Berufung näher kommen kann. „Felix möchte irgendwann einmal bei den olympischen Spielen antreten.“ Das hält sie längst nicht mehr für utopisch, denn die Trainingsbedingungen in Hannover sind „völlig anders als bei der ELG“, so Claudia Ebel, die auch Trainerin bei der Emder Laufgemeinschaft (ELG) ist.
Felix Ebel ist erst seit ein paar Tagen wieder aus Österreich zurück, wo mit den Leichtathleten ein 18-tägiges Höhentrainingslager abgehalten wurde. „Das und zweimal am Tag Training in Hannover sind Bedingungen, die wir zu Hause in Emden gar nicht leisten können.“
