Emden - Eben mal eine Runde über den Stephanplatz spazieren – das geht seit Wochenbeginn vorerst nicht mehr. Zumindest nicht im südlichen Teil des kleinen Parks, in dem auch die Büste des namengebenden Generalpostmeisters Heinrich von Stephan (1831 bis 1897) steht. Dort versperrt jetzt eine Baustelle im Weg. Denn die Grünanlage zwischen Osterstraße und Brückstraße wird saniert. Bis zum 12. November sollen die Arbeiten dauern, teilte die Stadt mit.
Damit wird das umgesetzt, was schon seit Jahren von Anwohnern gefordert wurde – nämlich vor allem eine komplette Erneuerung der Fußwege, die bei Regen immer wieder unter Wasser gestanden haben (wir berichteten). Dabei allein bleibt es aber nicht: Der Stephanplatz soll auch insgesamt schöner werden. Geplant ist daher, auch neue Bankplätze einzurichten. Die Wiese soll erneuert werden und eine Blumenzwiebelbepflanzung erhalten, die in jedem Frühjahr aufs Neue blüht. Zur Verbesserung der Artenvielfalt soll zusätzlich ein Staudenbeet mit winterharten Stauden angelegt werden.
Ermöglicht wird der Rundumschlag mit Förderung durch den Bund und das Land. So ist die Sanierung Bestandteil des großen Sanierungsprojektes „Grünes Band“. Dieses verfolgt das Ziel, Naherholungsgebiete rund um den Emder Wall attraktiver zu gestalten – zum Teil aber auch neue zu schaffen (wir berichteten). Noch bis 2022 soll das Sanierungsprojekt mit insgesamt zehn Unterprojekten laufen. Den Zuschlag für den Stephanplatz (Kostenschätzung: 145 000 Euro) hat im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung die Firma Rasche NordWest GmbH aus Bockhorst (Emsland) erhalten.
