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NWZonline.de Region Ostfriesland

Sauberkeit wird beim Yachtclub Norden großgeschrieben: Vorzeigehafen an Ostfrieslands Küste

23.07.2021

Norddeich Segeln im Weltnaturerbe Wattenmeer klingt zunächst einmal nach Wind und Wellen – doch wo Menschen mit ihren Booten unterwegs sind, da bleiben Müll und menschliche Ausscheidungen nicht aus. Während es in der Ostsee inzwischen verboten ist, den Fäkalientank des eigenen Bootes auf dem Wasser zu entleeren, ist das in der Nordsee noch immer gängige Praxis. Bislang – denn der Yachtclub Norden geht mit gutem Beispiel voran: Zwar gibt es bislang keine Anlagen zum Absaugen der Fäkalientanks im Sportboothafen von Norddeich, der Verein arbeitet aber mit einem speziellen Entsorgungsunternehmen zusammen, das die Ausscheidungen abholt.

Und das ist nur einer von zahlreichen Umweltaspekten, den die Norddeicher Segler und Motorbootbesitzer umsetzen: Mülltrennung und LED-Technik bei der Beleuchtung sowie Sparmaßnahmen beim Trinkwasser zählen ebenfalls dazu. „Wir sind umgeben vom Weltnaturerbe und haben ein richtig tolles Revier vor der Haustür“, sagt der Yachtclubvorsitzende Rainer Sürken. Dieses zu erhalten, sei eine Gemeinschaftsaufgabe, die alle etwas angeht. Um ihre rund 600 Mitglieder immer wieder daran zu erinnern, weht seit gestern die „Blaue Flagge“ als Symbol für Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Hafen. Bereits zum zweiten Mal in Folge ist der Norddeicher Club mit dem international Symbol ausgezeichnet worden – als einziger Hafen an der ostfriesischen Küste und passend zum 60-jährigen Bestehen des Vereins.

Sauberkeit ist aber nicht nur auf dem Meer ein Thema für den Club: „Die Elektromobilität kommt auch im Hafen an“, sagt Sürken. Allerdings sehr langsam. Ein erstes Mitglied habe einen Elektroaußenborder getestet. Noch fehlen den Maschinen aber die Kraft, weiß Sürkens Stellvertreter Hajo Bengen. Aufgeladen werden können diese bislang nämlich an einer normalen 220-Volt-Steckdose am Steg, die im Vergleich zu E-Ladesäulen für Autos wesentlich weniger Energie bereitstellt. Bis sich die Elektromobilität so richtig im Hafen durchsetzen wird, geht Sürken deshalb auch noch von bis zu einem Jahrzehnt aus. Bis es soweit ist, mag das Segel- im Vergleich zum Motorboot schon einmal eine gute Alternative.

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Elisabeth Ahrends Redakteurin / Redaktion Norden
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