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NWZonline.de Region Ostfriesland

Wasserkante in Norddeich fast fertig: 15-Millionen-Euro-Projekt auf der Zielgeraden

26.08.2021

Norddeich Zugegeben, noch sehen die Salzwiesen am Strand von Norddeich eher nach Matschklumpen aus, doch wie auch die restliche Wasserkante sollen sie nach und nach Form annehmen. „Das mit dem Herausnehmen der Plaggen in der Leybucht hat leider nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt hatten“, berichtete Kurdirektor Armin Korok bei einem Gang über die Baustelle. Deshalb wurden die Salzwiesen in dieser Woche ausgebaggert und nach Norddeich gebracht. Dort soll die vorhandene Biomasse im kommenden Jahr durchtreiben und eine dichte Salzwiesenlandschaft bilden, so zumindest die Hoffnung von Kurdirektion und der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer.

Gelbe Deckschicht als optisches i-Tüpfelchen

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Der Zugang zu der Landschaft ist indes so gut wie fertig: Die Stufenanlagen sind eingebaut, die Teerschicht für die barrierefreie Rampenanlage aufgebracht. Was nun noch fehlt, ist die gelbe Deckschicht, die für das optische i-Tüpfelchen sorgen soll. Schon Dienstag allerdings soll auch diese aufgetragen sein, denn bis zum 31. August müssen die Arbeiten im Bereich des Deichschutzes abgeschlossen sein. Ein sportliches, aber machbares Ziel, denn in den vergangenen Monaten haben bis zu neun Baukolonnen an vielen Einzelbaustellen gearbeitet, um weitere Stufeneinlagen einzulassen, den Deichschutz zu erhöhen und für eine Aufwertung der Fußwege zu sorgen. Klar im Fokus des dritten und damit letzten Bauabschnitts beim Masterplan Wasserkante steht der Küstenschutz. Ein neuer Teekabfuhrweg wurde angelegt, das Deckwerk außen- und teilweise auch innendeichs erneuert, die Übergänge über das Bollwerk saniert und der Deichkronenweg neu angelegt. Die meisten Arbeiten befinden sich auch in diesem Bereich in den letzten Zügen. So sind die Treppenaufgänge bereits fertiggestellt, die Rampen auf der Seeseite haben ihre Asphaltdecke weitestgehend schon erhalten, einzig Lampen und Handläufe sowie einzelne Restarbeiten gilt es noch zu erledigen. Schon in der kommenden Woche soll dann ein erster neuer Übergang am Haus des Gastes für Strandbesucher freigegeben werden, „weil die derzeit genutzte Notbrücke bis zum 31. August abgebaut werden muss“, erklärte der Kurdirektor.

Dritter Bauabschnitt wird Mitte September fertig

Vorher und nachher: Der Deichkronenweg ist im Zuge der Arbeiten an der Wasserkante deutlich breiter geworden und nun mit Asphalt statt Pflastersteinen versehen. Bild: Elisabeth Ahrends

Die komplette Freigabe des dritten Bauabschnitts – die Kosten für diesen belaufen sich auf rund 8,5 Millionen Euro – wird aber erst Mitte September erfolgen. Dann werden auch die vier Kilometer Bauzaun um die Baustelle und entlang des Deichs verschwinden. An anderer Stelle ist nämlich noch deutlich mehr zu tun: So muss etwa die Promenade vervollständigt werden, die Plaza am Ende des Dünenwegs als Lernort – dort steht künftig Umweltbildung im Fokus – ist ebenfalls noch unfertig. Gleiches gilt auch für den letzten der drei Holzstege, die künftig durch die Dünen führen, und auch der Kinderspielplatz – „der wird deutlich größer als bisher“, sagt Korok – ist noch nicht geliefert worden. Bei Letzterem wird das auch in diesem Jahr nicht mehr erwartet, weil Kletterqueller, Wattwurmrutsche, Möwenwippe und Co. in Handarbeit in Brandenburg erst noch gefertigt werden. „Und zur Sturmflutsaison müssen die Spielgeräte sowieso jedes Jahr abgebaut werden“, so der Kurdirektor. Das gilt auch für die Exponate des Dünenlehrpfads, den Container mit einer Toilettenanlage, Fahrradständer und etwaige Schilder, die bislang noch nicht aufgestellt wurden. Erst im kommenden Frühjahr wird die neue, rund 15 Millionen Euro teure Wasserkante erst im kommenden Frühjahr vollständig fertiggestellt sein wird.

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Künftig führen drei Holzstege durch die Norddeicher Dünenlandschaft. Zwei von drei Stegen sind bereits fertiggestellt, ebenso wie der Teekabfuhrweg, der daran anschließt. Bild: Elisabeth Ahrends

Dann erst wird auch die neue Stufenanlage als Zugang zum Lahnungsfeld, die beliebte Hundefreilauffläche, installiert. Doch schon vorher können Hundebesitzer wie auch Rollstuhlfahrer die Rampenanlage an der Salzwiese nutzen, um ohne Hindernisse ins Watt zu gelangen.

Elisabeth Ahrends Redakteurin / Redaktion Norden
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