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NWZonline.de Region Ostfriesland

Viele Anmeldungen nach dem Lockdown: Norder Kunstschule startet wieder durch

07.08.2021

Norden Dass sich hinter der industriellen Fassade an der Doornkaatlohne 13a in Norden mehr verbirgt als irgendeine Firma, zeigen die pinken und lilafarbenen Stahlträger an der Mauer: Hier ist seit 2016 die Kunstschule beheimatet. „Das ist ein toller Standort, mittendrin in der Stadt und nah am Geschehen“, freut sich Linda Peters, die im letzten Jahr die Leitung der Einrichtung übernahm. Auf rund 500 Quadratmetern bietet der Verein hier hochwertige Workshops und Kurse an, die von Dozenten aus ganz Deutschland geleitet werden. „Wir beschäftigen die Kinder hier nicht nur als kreativen Zeitvertreib“, sagt Peters, „sondern geben ihnen etwas mit auf den Weg.“ Aktuell geschieht das nicht nur in den anmeldepflichtigen Kursen der Kunst- und Tanzwerkstätten, sondern auch im Rahmen des Sommerferienprogramms.

Beim Sommerferienworkshop „1001 Nacht“ geht es darum, den Orient mit allen Sinnen zu erleben: Beim Aufziehen ihrer Ketten war für Malin (links) und Hannah höchste Konzentration angesagt.

Auch ein Startpunkt für professionelle Laufbahn

Durch künstlerisches Gestalten oder Bewegung beim Tanz oder Theater lernen Kinder und Jugendliche, sich selbst zu entdecken und ihr eigenes Repertoire zu erweitern, wie Peters ausführt. Vielen jungen Kursteilnehmern habe die Kunstschule so auch bei der Entscheidung einer künstlerischen Laufbahn geholfen: „Es gibt einige ehemalige Schüler, die dann als Dozenten zu uns zurückkommen“, erzählt sie. „Das macht uns natürlich stolz.“ Im Laufe der Jahre habe sich so ein weites Netzwerk entwickelt, von dem die Kunstschule – und damit die teilnehmenden Kinder – profitiert. Die Einrichtung nimmt zusätzlich an vielen geförderten Projekten und Programmen teil und arbeitet Hand in Hand mit Schulen und Kitas zusammen.

Viel Unterstützung im Lockdown erfahren

Wie überall im Kulturbereich wurde die Einrichtung von der Pandemie hart getroffen, räumt Peters ein. „Unsere Sichtbarkeit im Stadtbild ist letztes Jahr komplett entfallen.“ Trotzdem gab es viel Unterstützung, vor allem von Teilnehmern und Eltern. „Wir sind dankbar, dass uns im Lockdown so geholfen wurde.“ Dazu gehörten nicht nur Spenden oder Hilfsangebote, sondern auch die Koordination mit anderen Akteuren in der Stadt. „Wir konnten draußen Tanztrainings und zuletzt auf dem Jahnplatz eine Aufführung machen, das war sehr wertvoll.“

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„Viel zu aufgeräumt“, findet Leiterin Linda Peters diesen Raum, der auf den nächsten Kurs wartet.

Enormer Nachholbedarf bei Kindern

Das Ferienkursangebot beschränkt sich aktuell jedoch auf Angebote für Kinder, Jugendliche müssen noch ein wenig warten, wie die Einrichtungsleiterin erklärt. „Dafür war es dann dieses Jahr zu knapp für die Planung.“ Die Anfrage sei aber ungebrochen: „Aktuell haben wir rund 350 Anmeldungen pro Woche, das sind etwa 300 Teilnehmer.“ Mit den Lockerungen der Coronaregeln sei ein enormer Nachholbedarf spürbar, so Peters. „Das hat uns wirklich erstaunt, wie viele sich bei uns melden.“ Der reguläre Wochenplan werde deshalb wie üblich geplant, andere Angebote werden aber erst mit fortschreitendem Rückgang der Pandemie möglich sein: „Wir haben aktuell keine offenen oder großen Veranstaltungen, versuchen unsere Kurse aber möglichst unter Normalbedingungen stattfinden zu lassen.“

Kunstschule wieder ins Stadtbild einbringen

Nun gelte es vor allem, über neue Aktionen wieder eine Präsenz im Bewusstsein der Norder und im Stadtbild aufzubauen, erklärt Linda Peters: „Wir müssen jetzt wieder sichtbar werden, da fangen wir gefühlt bei Null an.“ Dass das gelingt, daran herrscht aber wenig Zweifel, denn die Zusammenarbeit des Teams funktioniert hervorragend, lobt sie. „Wir sind nach dem Umzug an die Doornkaatlohne als Team stark zusammengewachsen. Das ist ein ganz anderes Arbeiten als früher.“ Das Symbol der Kunstschule – ein bunter Nautilus – wird deshalb künftig sicher wieder öfter zu sehen sein.

Arne Haschen Redakteur / Redaktion Norden
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