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NWZonline.de Region Ostfriesland

Sanierung verzögert sich um Jahre: Norder Stellwerk auf dem Abstellgleis?

15.09.2021

Norden Einst war es das sogenannte Weichenwärterstellwerk des Bahnhofs Norden Süd, dann lag es über ein Jahrzehnt lang brach, zerfiel zusehends, bis 2018 die Liebe eines Norder Geschäftsmanns für das Gebäude dem Verfall ein Ende setzte. Der Investor, der namentlich nicht genannt werden möchte, kaufte das denkmalgeschützte Gebäude samt Schuppen und begann mit den ersten Sanierungsarbeiten, um aus dem altehrwürdigen Gebäude – das Bauwerk stammt aus dem Jahr 1880 – ein zusammenhängendes Büro zu machen. Doch mehr als Dach und Fenster konnte der Norder bislang nicht sanieren.

Ein Neubau als verbindendes Element

Der Grund: Noch fehlt die Baugenehmigung, um das alte Stellwerk mit dem Schuppen, der zu Bundesbahnzeiten als Unterstand für die elektrischen Gepäckkarren diente, durch einen Neubau miteinander zu verbinden. Dabei sind die Anträge bereits vor über zwei Jahren beim Bauamt eingegangen. Noch im vergangenen Frühjahr war der Bauherr zuversichtlich, dass die Genehmigung wenig später vorliegen würde. Doch bis heute muss er darauf warten.

„So geht halt Zeit ins Land“

„Das liegt zum einen daran, dass wir lange Genehmigungszeiten haben“, erklärt Bauamtsleiter Mirko Wento. Zum anderen habe sein Fachdienst immer wieder Unterlagen vom Bauherren nachgefordert, die nicht immer sofort geliefert worden seien. „So geht halt Zeit ins Land.“ Doch auch der Bauamtsleiter würde das Projekt gern abschließen, kann zum aktuellen Zeitpunkt jedoch nicht sagen, wann mit einer Genehmigung für den rund 35 Quadratmeter großen Flachdachbau zu rechnen ist.

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Seit Monaten hat sich auf der Baustelle an der Bahnhofstraße nichts getan. Ohne gültige Baugenehmigung, können die Sanierungsarbeiten nicht weitergehen. Bild: Elisabeth Ahrends

Der Geschäftsmann gibt die Hoffnung aber nicht auf und ist zuversichtlich, dass in wenigen Wochen wieder Bewegung in die Sache kommt. „Ich möchte jetzt fertig werden“, sagt er. Immerhin habe er bereits jetzt rund 100.000 Euro in das Gebäude gesteckt. Seit dem Kauf vor drei Jahren sind die Preise weiter gestiegen, sodass der Investor von weiteren 200.000 Euro ausgeht, die er in Neubau und restliche Sanierungsarbeiten stecken muss. Inzwischen investiert er allerdings nicht mehr in die Reinigung der Fassade. „Das haben wir zweimal gemacht und dann beschlossen, dass es keinen Sinn macht.“ Immer wieder wird das Gebäude an der Bahnhofstraße nämlich als Leinwand für Graffitis genutzt.

Ursprünglich war ein Partyraum angedacht

Vor Mitte 2022 rechnet der Norder Unternehmer nicht mit einem Bezug der Räumlichkeiten, in dem künftig sechs Arbeitsplätze untergebracht werden sollen. Das war aber nicht immer der Plan. „Ursprünglich sollte es ein Partyraum werden.“ Die Idee Zigarren in schweren Ledersesseln zu rauchen und dabei Whisky zu trinken, verwarfen er und sein Partner letztlich allerdings.

Elisabeth Ahrends Redakteurin / Redaktion Norden
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