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NWZonline.de Region Ostfriesland

Aus Schlauchturm wird Trainingszentrum: Höhenausbildung von 700 Offshore-Technikern in Norden

15.07.2021

Norden Wo einst nach den Einsätzen die Schläuche der Feuerwehr zum Trockenen aufhängt wurden, werden heute Offshore-Servicetechniker in bis zu 25 Metern Höhe geschult. Vor rund einem Jahr hat das dänische Unternehmen Ørsted – seit 2015 mit einem Standort in Norddeich vertreten – in Kooperation mit der Deutschen Windgard aus Varel den ehemaligen Schlauchturm in der Klosterstraße gekauft. Seither wurden dort mehr als 700 Techniker ausgebildet – und zwar trotz pandemiebedingter Einschränkungen. Fanden in 2020 insgesamt 360 Trainings statt, sei man in diesem Jahr schon jetzt bei über 400, schreibt Ørsted-Sprecher Steffen Kück auf Nachfrage.

Im Trainingszentrum können die Servicetechniker die notwendigen Trainings nach den internationalen Sicherheitsstandard der Global Wind Organisation (GWO) sowie der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) absolvieren. Dazu zählen Retten aus der Höhe, Erste Hilfe, Heben und Tragen von Lasten und die Brandbekämpfung. Voraussetzung dafür ist laut GWO allerdings eine Mindesthöhe von 18 Metern bei Übungen, da die Servicetechniker auch auf See in großen Höhen unterwegs sind. „Diese körperlich und mental anspruchsvolle Arbeit kann hier in Teilen erprobt und vorbereitet werden“, schreibt Kück in Bezug auf den einstigen Feuerwehrturm. Dadurch ist das Training zusätzlich wetterunabhängig möglich.

Die Kurse dauern bis zu drei Tage und können parallel von zwölf Kursteilnehmern absolviert werden. Sie finden dabei sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch statt. Darüber hinaus werden produktspezifische Trainings, wie beispielsweise Krantraining, durchgeführt. Diese Zusatzausbildungen sind Voraussetzung, um offshore arbeiten zu dürfen. Einen Ausbildungsberuf Offshore-Servicetechniker an sich gibt es bislang noch nicht. Ørsted hofft aber darauf, dass sich das bald ändern wird, „denn wir würden gern selber ausbilden“, so Kück.

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Elisabeth Ahrends Redakteurin / Redaktion Norden
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