• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Ostfriesland

Katastrophenhilfe aus Norden: Ostfriesen in Ahrweiler im Einsatz

23.07.2021

Norden Nicht lang schnacken, sondern anpacken – mit dieser Devise sind aktuell rund 40 Norder im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz im Einsatz und helfen den Opfern der Hochwasserkatastrophe. Mit Radladern, Kettensägen, Schubkarren und Besen unterstützen sie die Betroffenen, wo sie können. Doch das ist längst nicht alles: Im Gepäck haben die Ostfriesen tonnenweise Hilfsgüter.

Um diese nach Ahrweiler zu bringen, hatte sich gestern ein Konvoi mit etwa 70 Fahrzeugen von der Küste aus in die Katastrophenregion aufgemacht. Zuvor waren unter dem Motto „Ostfreesen helpen“ zwei Tage lang Tausende Sachspenden gesammelt worden. Die Aktion hatten der Norder Heiko Wolff, Michaela Schröder und Ramona Christians aus Rechtsupweg sowie Marco Ludwigs aus Osterupgant über die sozialen Medien ins Leben gerufen. Allein 300 Heuballen von Bauern aus dem Altkreis, palettenweise Wasser, Lebensmittelkonserven, Hunde- und Katzenfutter waren innerhalb kürzester Zeit zusammengekommen. „Wir haben alles bei uns auf dem Lagerplatz gesammelt“, berichtet Frank Hölscher von der Baustofffirma Siebels in Norden, die ihr Firmengelände für die Hilfsaktion zur Verfügung gestellt hatte. Ob Privatpersonen oder Firmen, die Spendenbereitschaft aus der Region sei enorm gewesen, so Hölscher.

Am Donnerstagmorgen um 4 Uhr hatte sich der Konvoi schließlich von Norden und Rechtsupweg aus mit 30 Fahrzeugen über Aurich auf den Weg gemacht und in Leer mit den restlichen Lkw zusammengeschlossen. Am Abend hatte der Zug die durch unterspülte Straßen und kaputte Brücken schwer erreichbare Region nahe der Ahr erreicht. Gegen 22 Uhr war mit dem Abladen der Güter begonnen worden, sagte Hölscher. Er ist zwar selbst nicht vor Ort, steht mit seinen Kollegen – von der Firma Siebels sind fünf Kollegen im Einsatz, weitere Helfer kommen von Handwerksbetrieben aus dem Altkreis – jedoch immer wieder in Kontakt. „Das ist zum Teil schwierig, weil die Handynetze nicht überall funktionieren.“ Zudem habe gerade der Einsatz vor Ort Priorität.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Ostfriesland-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Und der ist nicht gerade einfach, weiß Hölscher: „Es ist nicht leicht, dort den Überblick zu behalten und die Situation ist auch etwas chaotisch.“ Die Norder scheint das aber nicht aufzuhalten: Während die einen mitgebrachte Schubkarren zusammenbauen, seien andere Kollegen dabei, den Menschen vor Ort in ihren Häusern beim Aufräumen zu helfen. Wieder andere seien damit beschäftigt, die Spenden aus Ostfriesland an die Bewohner zu verteilen. Rund eine Woche lang soll die Unterstützung laufen, am Donnerstag ist die Rücktour geplant.

Elisabeth Ahrends Redakteurin / Redaktion Norden
Rufen Sie mich an:
0171 - 4267310
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.