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NWZonline.de Region Ostfriesland

Stärkung des Radverkehrs in Norden: Deutlich mehr Platz für Radfahrer auf der Osterstraße

24.09.2021

Norden Die Osterstraße in Norden ist nicht nur für Autofahrer eine wichtige Ost-West-Verbindung, sondern auch für den Radverkehr. Und Letzterer erhält künftig mit einem eigenen Schutzstreifen deutlich mehr Platz auf der Osterstraße. „Schutzstreifen sind zwar nicht die ideale Lösung“, sagt der Radverkehrsbeauftragte der Stadt Norden, Reinhard Samusch. Trotzdem ist Samusch froh über die Umsetzung der Maßnahme, die eine deutliche Stärkung für den Radverkehr in Norden bedeutet – und das schon ab der kommenden Woche. „Die Arbeiten sind für den 2. und 3. Oktober eingeplant“, teilt Kreissprecher Rainer Müller-Gummels auf Nachfrage unserer Redaktion mit.

Hält Schutzstreifen nicht für die ideale Lösung, aber begrüßt jede Maßnahme zur Förderung des Radverkehrs in Norden: Reinhard Samusch, Radverkehrsbeauftragter der Stadt. Bild: Elisabeth Ahrends

Erst Kritik, nun kommt ein Schutzstreifen

Vor rund einem Jahr hatte der Landkreis Aurich bereits den Radweg nördlich der Osterstraße saniert – dafür allerdings von Radfahrern und Politik viel Kritik geerntet. Bei der Maßnahme war auf dem Teilstück zwischen der Brücke über das Norder Tief und dem Kampweg nur eine dünne Schicht im Kalteinbau auf den vorhandenen Fuß- und Radweg aufgetragen worden. Doch nicht nur das: Anschließend hatte sich auch die Verkehrsregelung geändert, wodurch die Benutzungspflicht für Radfahrer aufgehoben wurde. Seither darf der Weg allerdings nur noch aus einer Richtung – nämlich stadteinwärts – befahren werden, sodass Radfahrer auf der gegenüberliegenden Seite die Fahrbahn nutzen müssen. Zwischen der Einfahrt zum Johann-Christian-Reil-Haus und dem Hilfeleistungszentrum am Norder Tief gibt es nämlich nur einen Geh-, aber keinen Fahrradweg. Bis jetzt. Mit dem Schutzstreifen erhalten die Radfahrer künftig nämlich einen klar abgegrenzten Bereich.

Wo Zweiradfahrern mehr Platz zugestanden wird, haben Autofahrer künftig damit allerdings deutlich weniger. 1,5 Meter ist der neue Schutzstreifen breit, der auf einer Länge von 600 Metern auf die Osterstraße aufgetragen wird. „Hierzu müssen die vorhandene Mittelmarkierung und die Markierung im Kreuzungsbereich zur Dr.-Frerichs-Straße mit einer Feinfräse demarkiert werden, damit anschließend die neue Markierung aufgebracht werden kann“, erklärt Müller-Gummels das Vorgehen. Die übrige Fahrbahn verfügt damit künftig über eine Breite von sechs Metern – allerdings ohne Markierung in der Mitte.

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Ab der Einmündung zum Johann-Christian-Reil-Haus gibt es stadtauswärts auf der Osterstraße seit einem Jahr für Radfahrer keine Alternative mehr, als auf der Straße zu fahren. Bild: Elisabeth Ahrends

Damit der Schutzstreifen künftig vor allem an den Stichstraßen auffällt, erhält dieser sowohl Piktogramme, als auch Rotmarkierungen an wichtigen Stellen. „Im Zuge dieser Arbeiten werden auch gleich die Rotmarkierungen der Dr.-Frerichs-Straße und vom Heitsweg mit erneuert“, so Müller-Gummels.

Elisabeth Ahrends Redakteurin / Redaktion Norden
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