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NWZonline.de Region Ostfriesland

Klimademo am Wochenende in Norden: „Der Meeresanstieg geht uns alle etwas an“

28.09.2021

Norden Mit einem Marsch durch die Innenstadt haben am Sonnabend Norderinnen und Norder für einen konsequenteren Klimaschutz demonstriert. Rund 170 Menschen nahmen nach Polizeiangaben an dem Protestmarsch teil. Er verlief ohne Zwischenfälle.

Mit Trillerpfeifen und Trommeln Lärm fürs Klima machen

Initiatorin der Aktion war die Klimagruppe Norden. Gegen 11 Uhr setzte sich der Demonstrationszug mit vielen Plakaten und dem Einsatz von etlichen Trillerpfeifen und Trommeln am Glockenturm der Ludgerikirche in Bewegung. Begleitet wurde der Zug durch die Polizei, die sowohl mit Autos als auch zu Fuß und per Rad für die Sicherheit der Demonstrationsteilnehmer sorgte. Unterwegs schlossen sich etliche Menschen dem Protestzug an. Beim Passieren der Fußgängerzone stießen die Aussagen auf den zahlreichen mitgeführten Plakaten und Transparenten auf Interesse und durchaus auf zustimmendes Nicken. Beschimpfungen oder hämische Bemerkungen, wie etwa am Freitag beim Protestzug von „Fridays for Future“ in Aurich, gab es nach einem ersten Resümee in Norden keine.

Am Ziel des Protestzuges vor dem Norder Tor sah Eiko Eschweiler von der Klimagruppe während seiner Ansprache auch die Kommunen in der Pflicht, mehr für den Erhalt der Umwelt zu tun. „Es wird Zeit aufzustehen“, forderte er seine Zuhörerinnen und Zuhörer auf, „Charakter zu zeigen“ und Verantwortung für die Kinder, die die Auswirkungen des Klimawandels am deutlichsten zu spüren bekämen, zu übernehmen. „Die Zeit für Veränderungen ist jetzt gekommen. Das 1,5-Grad-Ziel ist nicht verhandelbar“, so Eschweiler.

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„Wir wollen und müssen den Dialog fortsetzen“

Mitorganisatorin Martha Wenninga-Herlyn zeigte sich nach der Veranstaltung mehr als zufrieden mit dem Verlauf. Auch Wenninga-Herlyn betonte die Dringlichkeit, etwas gegen den Klimawandel zu tun. Gerade in Norden, der Stadt direkt am Meer, könne das Thema nicht länger auf die lange Bank geschoben werden. „Der Meeresspiegel steigt. Und das geht uns alle hier an der Küste etwas an“, kündigte sie an, den gewählten Bürgermeister in die Pflicht zu nehmen. „Wir wollen und müssen den Dialog fortsetzen.“ Am Rande des Norder Marktplatzes hatten übrigens Mitglieder der Klimagruppe eine kreative Installation aufgebaut, die den Anstieg des Meeresspiegels in den kommenden Jahrzehnten darstellen soll.

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