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NWZonline.de Region Ostfriesland

Forderung der Norder Grünen: „Ostfriesland braucht bessere Überflutungsvorsorge“

22.07.2021

Norden Die Flutkatastrophen in Nordrhein-Westfalen sollten den Entscheidungsträgern in Ostfriesland ein Zeichen sein – so sagen es die Norder Grünen in einer Mitteilung zum Thema Küstenschutz. Es führe vor Augen „was passiert, wenn keine oder zu wenig Vorsorge getroffen wird“, heißt es. Ähnlich wie beim Elbhochwasser im Jahr 2013 sei jetzt auch die Bundesregierung gefordert, mit einem nationalen Hilfsfonts bei einer schnellen Bewältigung der Krise zu helfen. Auch eine Erhöhung der Deiche bringen die Grünen ins Spiel: Laut Ministerpräsident Stephan Weil seien diese zuletzt zu niedrig angesetzt worden, gleichzeitig habe Corona die Kassen des Landes massiv belastet – die zu befürchtende Konsequenz ist also der Wegfall von notwendigen Deicherhöhungen, so die Mitteilung des Norder Ortsverbands.

Zentralklinik bräuchte einen Bootsanleger

In dem Zusammenhang bringt der Sprecher der Norder Grünen, Walter Zuber, eine Gefährdungskarte des Gesamtverbands der Deutschen Versicherer (GDV) ins Spiel. Diese sogenannte ZÜRS-Karte (Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen) zeigt Norden weitestehend als unbedenklich, also Gefährungsklasse 1. Der Ort Georgsheil aber, wo eine ostfriesische Zentralklinik geplant ist, liegt demnach in der Gefährdungsklasse 3. „Wenn die Zentralklinik auch im Überflutungsfall funktionstüchtig bleiben soll, müsste sie auf einer hohen Warft mit vorgerüsteten Bootsanlegern errichtet werden“, spekuliert Zuber.

Gefährdungskarte nicht mehr aktuell

Dem widerspricht jedoch die Ostfriesische Brandkasse, die diese Karte ursprünglich für einen Vortrag zur Verfügung gestellt hatte. „Das ist so nicht mehr aktuell, weil das Daten von 2012 sind“, sagt Stephan Hinrichs, Marketingleiter der Brandkasse. Auf dieser Basis könnten deshalb keine aktuell gültigen Entscheidungen mehr getroffen werden. Er empfiehlt Interessierten, die sich die Gefährdungslage ihres Zuhauses anschauen wollen, das aktuelle Online-Tool der GDV. Allerdings: „Es ist unwahrscheinlich, dass man mittlerweile in komplett neue Zonen verschoben wird“, erklärt Hinrichs mit Blick auf mögliche Änderungen der Gefährungszonen. Mehr Infos über „ZÜRS Geo“ gibt es hier online.

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