• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Ostfriesland

Feuerwehreinsatz in Westermarsch: Wachsamer Landwirt verhindert Großbrand

22.09.2021

Norden Dank seiner Wachsamkeit konnte ein Landwirt am Altendeichsweg im Ortsteil Westermarsch am Montag großen Schaden für seinen Hof verhindern: Zur Mittagszeit bemerkte er den typischen Geruch für eine sich anbahnende Heuselbstentzündung in einer seiner Scheunen. Sein Auszubildender und ein weiterer zufällig anwesender Landwirt, beide Mitglieder der Norder Feuerwehr, bestätigten seine Wahrnehmung und fanden in der Lagerstätte auch gleich mehrere stark erwärmte Stellen. Sie forderten weitere Norder Kameraden mit einem speziellen Heumessgerät an.

Heutemperaturen im kritischen Bereich

Schnell stand dann fest, dass die Temperaturen sich in einem kritischen Bereich befinden und das Lager auch bereits eingesunken war. Die Quaderballen mussten daher ausgefahren werden. Da bereits akute Brandgefahr bestand, wurden weitere Einsatzkräfte alarmiert. Ehe das Heu jedoch ausgefahren werden konnte, bauten die Feuerwehrleute eine Löschwasserversorgung aus einem nahen Graben sowie einen Löschangriff in der Scheune und einer Weide auf.

Sichtbare Brandgefahr: Einige der Heuballen zeigten die drohende Selbstenzündung durch deutliche Verfärbung. Bild: Feuerwehr Norden

120 Ballen auf naher Weide ausgelegt

Nachdem alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, konnten der Landwirt und sein Auszubildender die Quaderballen mit zwei Radladern ins Freie fahren. Schnell kamen deutlich sichtbare Verfärbungen an den dampfenden Ballen zum Vorschein. Alle Ballen wurden unter den neugierigen Blicken einer nahen Kuhherde auf einer Weide abgelegt. Messungen der Kameraden ergaben Temperaturen von bis zu 85 Grad im Inneren einiger Ballen. Mit einem fast fünf Stunden dauernden Einsatz sowie dem Ausfahren von nahezu 120 Ballen konnte ein Großbrand auf dem landwirtschaftlichen Anwesen verhindert werden.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Ostfriesland-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Viele der dampfenden Ballen zeigten kritische Temperaturen. Bild: Feuerwehr Norden

Das sagt die Feuerwehr Norden

„Heu neigt immer dann zur Selbstentzündung, wenn es mit zu hoher Restfeuchte gepresst und eingelagert wird“, erklärt der stellvertretende Stadtbrandmeister Thomas Weege. Die Feuerwehr Norden rät daher, Heulager regelmäßig mit Heumessgeräten zu kontrollieren. Sollte ein Landwirt dafür kein eigenes Messgerät besitzen, kann er Kontakt zu den örtlichen Kameraden aufnehmen. Weege ist dazu erreichbar unter Telefon 0171/563 81 63, Stadtbrandmeister Thomas Kettler unter Telefon 04931/97 37 81. Die Einsatzkräfte führen die Messungen dann kostenlos durch.

Der Blaulichtblog für den Nordwesten

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.