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NWZonline.de Region Ostfriesland

Tipps für Ausflüge und Tagestouren: Bald wieder Krimiführungen in Norden

09.07.2021

Norden Wer in Norden Urlaub macht oder einen freien Tag genießt, bummelt sicher durch die Innenstadt oder besucht den Strand in Norddeich. Aber sonst? Auch wenn das Angebot an Führungen noch nicht auf dem Stand wie vor der Pandemie ist: Was lässt sich diesen Sommer rund ums „grüne Tor zum Meer“ erleben?

Bald wieder Krimiführungen in der Stadt

Für Fans der Krimiführungen, die auf den Spuren der Romane von Klaus-Peter Wolf durch Norden führen, ist derzeit noch etwas Geduld angesagt: „Krimiführungen sind in der Planung“, kündigt Sabrina Roth vom Ostfriesischen Teemuseum an. Diese werden dort seit Anfang des Jahres koordiniert, wie Einrichtungsleiterin Mirjana Culibrk erklärt – mit den regulären Stadtführungen habe das jedoch nichts zu tun. Weil die Krimi-Touren eh einen starken Bezug zum Teemuseum haben und dort auch jeweils starten, habe es sich einfach angeboten, dass das Haus dieses Angebot künftig koordiniert. Startklar sei man jetzt noch nicht, Ende des Monats könnte es aber bereits soweit sein, deutet Führerin Marianne Rothensee an, die zusammen mit ihrer Mutter Susanne Roth und Barbara Klaassen Krimifans durch Norden führen wird. „Wir hoffen, dass es Ende Juli soweit ist.“

Führungen und Zeremonien im Teemuseum

Im Teemuseum gibt es sei Anfang des Monats auch wieder die Möglichkeit, neben Führungen durch das Haus an eine echten ostfriesischen Teezeremonie teilzunehmen. Bis zu zehn Personen können in der Teeküche des Museums dann lernen, wie mit Teetasse, Kluntje und Sahne umzugehen ist. Größere Gruppen haben alternativ die Möglichkeit, den historischen Ratssaal „Rummel“ im Obergeschoss zu buchen. Kontakt beim Teemuseum unter Telefon  04931-12100 (werktags von 10 bis 17 Uhr).

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Auf den Spuren von 400 Jahren Frauengeschichte

Am 20. Juli, 15 Uhr, ist dagegen eine historische Führung der besonderen Art bereits fest angekündigt: Interessierte können dann auf den Spuren wandeln, die Frauen in den letzten 400 Jahren im Norden hinterlassen haben. Eingeladen dazu hat die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Elke Kirsten, die auch die zwingend notwendigen Anmeldungen unter Telefon  04931/923246 oder per Mail an elke.kirsten@norden.de annimmt. Im Anschluss an die Führung ist eine Einkehr im Teemuseum vorgesehen.

Wattwanderungen mit Ortskundigen ab Norddeich

Am besten mit fachkundiger Führung: Wattwanderungen. Bild: Tourismus-Service Norden-Norddeich

Wer die Teetasse lieber gegen Gummistiefel tauschen will, kann stattdessen eine Wattwanderung organisieren. Individuelle Termine können mit über acht Wattführern vereinbart werden, auch für größere Gruppen (bis maximal 50 Personen). Die ortskundigen Experten wissen nicht nur über die Flora und Fauna sowie die Geschichte der Norddeicher Küste bestens Bescheid, sondern auch, wo gefährliche Untiefen liegen – aus diesem Grund wird Laien dringend geraten, nicht alleine ins Watt zu wandern. Infos und Kontakt zu den Wattführern gibt es bei der Touristik in Norddeich online unter: https://bit.ly/norden-watt

Keine Fahrrad-Führungen, aber ein Weg über den Deich

Etwas schneller als im Watt kann Norden dann auf dem Fahrrad erkundet werden. Hier müssen Radfreunde derzeit leider alleine aktiv werden, wie Gästeführerin Marianne Rothensee erklärt. „Aufgrund der Pandemie wurde unser Angebot eingestellt, momentan ist da leider noch Stillstand.“ Vorerst sei deshalb Eigeninitiative gefragt. Die Deichacht weist in diesem Zusammenhang jedoch darauf hin, dass die Deiche selbst für Radfahrer tabu sind - erst recht, wenn Hunde mitgeführt werden oder Schafe vor Ort weiden.

Eins der neuen „Deichheld“-Schilder, hier am Osthafen in Norddeich. Bild: Arne Haschen

Grundsätzlich sollten Fahrräder deshalb nur binnendeichs unterwegs sein, nicht auf dem Deich oder auf der Seeseite - mit aktuell einer Ausnahme, wie Rendant Johann Oldewurtel verrät: „Am Osthafen in Norddeich beginnt der Vogellehrpfad. Dort dürfen Radfahrer über den Deich.“ Eine neue Beschilderung soll das Erkennen und Einhalten von Verboten rund um Norden vereinfachen, weil es in den letzten Jahren immer wieder Menschen gegeben haben soll, die sich unerlaubterweise mit Hunden oder dem Rad in abgesperrten Bereichen aufgehalten haben, so Oldewurtel. Insgesamt 35 neue „Deichheld“-Schilder sorgen im Norder Küstenbereich nun für Klarheit.

Zweiter Radweg außendeichs zwischen Greetsiel und Norden

Auch auf der von vielen Radfahrern genutzten westlichen Strecke zwischen Greetsiel und Norden soll es demnächst die Möglichkeit geben, offiziell außendeichs zu fahren, kündigte der Rendant der Deichacht weiter an. „Da fahren oft 200 Räder pro Stunde, was den Verkehr natürlich belastet.“ Es gebe daher eine aktuelle Vereinbarung mit den zuständigen Stellen, dass Radfahrer vom neu geteerten Weg westlich vom Haus des Gastes in Norddeich bis auf Höhe Utlandshörn auf der Seeseite des Deichs unterwegs sein dürfen – es fehlen nur noch passende Tore an den Endpunkten der Strecke. „Die sind jetzt noch zu schmal, da passen keine Fahrradanhänger durch“, erklärte Oldenwurtel. Die Deichacht rechnet Mitte des Monats mit einer Lieferung, die Strecke soll dann zeitnah befahren werden können.

Arne Haschen Redakteur / Redaktion Norden
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