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NWZonline.de Region Ostfriesland

Erweiterung der Fußgängerzone: Norder Innenstadtring soll vervollständigt werden

06.07.2021

Norden Mitten durch die Norder Innenstadt läuft die Osterstraße, die zwischen der Kreuzung Am Markt und der Kleinen Mühlenstraße zwar wie eine Fußgängerzone wirkt, jedoch bislang keine ist. Das soll sich durch die sogenannte Kirchenspange ändern. Dabei soll der innerstädtische Ring vervollständigt und eine Verbindungsstraße zwischen Oster- und Kleine Mühlenstraße über das Gelände der katholischen Kirchengemeinde St. Ludgerus geschaffen werden.

Im Anschluss ist dann die Ausweisung des Teilstücks der Osterstraße als Fußgängerzone vorgesehen – so die Pläne, die bereits bis 2009 zurückreichen und jetzt endlich in greifbare Nähe rücken. Schon damals hatte die katholische Kirchengemeinde signalisiert, das Grundstück mit dem Pfarrhaus an die Stadt verkaufen zu wollen. Auch wenn sich die Pläne seither verändert haben – ursprünglich war eine 4,7 Millionen Euro teure Quartierslösung mit Wohnungen, Kindertagesstätte und Verwaltung geplant gewesen, die jedoch nicht zustande kam, weil Stadt und Kirche in Sachen Kita-Neubau nicht auf einen Nenner kamen –, ist die Kirche immer noch willens, das gemeinsame Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Vor wenigen Wochen hatte sich der elfköpfige Kirchenvorstand (KV) der Norder Katholiken für einen neuen Entwurf ausgesprochen. Denn um die Straße für den Innenstadtring bauen zu können, muss das bisherige Pfarrhaus abgerissen werden. Darin ist bis heute die Wohnung des Kirchenoberhauptes untergebracht sowie auch die Verwaltung. Und für beide braucht es zunächst eine Alternative, ehe das Haus dem Erdboden gleichgemacht werden kann. Diese Alternative sieht inzwischen den Neubau eines kleinen Wohnhauses mit rund 100 Quadratmetern auf dem Gelände der ehemaligen Druckerei Riedel nördlich des Kirchenareals vor, das die Gemeinde im Tausch für ihr Grundstück von der Stadt erhalten soll. Zudem soll das Pfarrheim nördlich der Kirche ertüchtigt, sprich umgebaut werden, um dort die Verwaltung unterzubringen und zugleich noch einen Raum für Begegnungen zu schaffen, wie Knut Balzer, Vorsitzender des Kirchenvorstandes der St.-Ludgerus-Gemeinde, im Gespräch mit unserer Redaktion berichtete. „Wir haben einen groben Entwurf an das Bistum Osnabrück geschickt.“ Von dort muss das Vorhaben ebenfalls abgesegnet werden. Balzer hofft noch in dieser Woche auf ein positives Signal aus Osnabrück, um das Thema in der kommenden Woche auf die Tagesordnung der KV-Sitzung nehmen zu können.

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Im Anschluss daran will die Kirche die konkreten Plänen an die Stadt herantragen. Letztere befindet sich aktuell in Warteposition, wie die Leitende Baudirektorin Ute Westrup berichtete. „Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Sache zustande kommt“, sagte sie und zeigte sich bereit, Anpassungen am Bebauungsplan vorzunehmen. Dass jedoch noch in diesem Jahr auf dem Gelände die Bauarbeiten für die neue Straße beginnen, daran glaubt Westrup aktuell nicht. „Wir befinden uns noch nicht kurz vor der Vertragsunterzeichnung“, mahnte sie weiter zur Geduld in Sachen Kirchenspange.

Elisabeth Ahrends Redakteurin / Redaktion Norden
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