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NWZonline.de Region Ostfriesland

Einstimmiger Entscheid im Ordnungsausschuss: 8000 Euro für den Norder Tagesaufenthalt

03.09.2021

Norden Es war der einzige offizielle Tagesordnungspunkt des gestrigen Feuerwehr- und Ordnungsausschusses: Ein Zuschuss der Stadt Norden für den Tagesaufenthalt der Diakonie. Dieser wurde von 2009 bis zum Beginn dieses Jahres seitens der Verwaltung jährlich mit 29.000 Euro bezuschusst, seit dem 1. Januar ist jedoch das Land Niedersachsen allein für die Finanzierung zuständig. Weil der Tagesaufenthalt in Norden aber nicht nur ein Aufenthaltsraum ist, sondern wohnungs- und obdachlosen Menschen auch Waschraum, Zeitungen, Internet, Postadresse und Mahlzeiten der Norder Tafel anbietet, werden nicht alle anfallenden Kosten vom Land gedeckt – konkret die Personalkosten für Hilfskräfte in der Hauswirtschaft.

Breite Zustimmung für Förderung des Aufenthalts

„Es ist beeindruckend, was dort geleistet wird“, sagte Christoph Carls, Leiter des Fachdienstes Bürgerdienste und Sicherheit, bei der Vorstellung des Themas. Er warb im Namen der Verwaltung dafür, dass Norden dieses Angebot künftig mit 8000 Euro pro Jahr weiter unterstütze: „Es wäre ein kleiner Beitrag für die Stadt.“Im Ausschuss gab es dafür eine breite Zustimmung. „Wir unterstützen das“, sagte Gerd Zitting im Namen der SPD-Fraktion. Nicht zuletzt der vorangegangene Bericht von Mitarbeiterin Kristina Fuß über ihre ersten zwei Monate Tätigkeit in der Obdachlosenhilfe habe gezeigt, dass der Tagesaufenthalt gebraucht wird. Auch Bürgermeisterkandidat David Gronewold (ZoB) sprach sich für die Förderung aus: „Für die Summe können wir viel Gutes tun.“ Die Entscheidung fällte der Ausschuss dann auch einstimmig.

Bereits jetzt mehr Briefwähler als in 2016

Zusätzlich zum Thema des Tagesaufenthalts trug Christoph Carls auch eine Zusammenfassung über aktuelle Themen im Bürgerbüro und seinem Fachdienst vor. Ersteres werde aktuell stark durch die bevorstehenden Wahlen belastet, weil drei Mitarbeiter im Briefwahlzentrum im Einsatz sind. „Die fehlen nun im Bürgerbüro, weshalb es bei Terminen Probleme und Wartezeiten gibt“, räumte Carls ein. Bürger müssten sich aktuell darauf einstellen, gegebenenfalls auch mehrere Tage warten zu müssen – mehr als jetzt sei menschlich aber nicht machbar. „Das ist ein großer Aufwand für die Mitarbeiter, die arbeiten an der Grenze“, so Carls. Grund dafür ist auch die enorm hohe Nachfrage nach Briefwahl-Unterlagen: Bereits jetzt gibt es 4425 Anträge (35 Prozent der wahlberechtigten Norder), während es im Jahr 201 insgesamt nur 32 Prozent waren, die aus der Ferne an der Wahl teilnahmen. Weil dort absolut keine Fehler gemacht werden dürfen und es zudem viele Anfragen gibt, die beantwortet werden müssen, sei der Druck hoch.

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Norden will Krisenstab für Katastrophenfälle aufbauen

Hinsichtlich des medial breit diskutierten Themas Katastrophenschutz erklärte Carls, dass die Stadt Norden bereits im April einen Fachberater eingeladen hatte und für das kommende Jahr zwei weitere Termine vereinbart sind. Auf der Agenda stehen dabei vor allem die Bildung eines Stabs mit Räumen und die Gewährleistung der Energieversorgung im Rathaus. Was Sirenen angeht, die es in Norden nicht mehr gibt, gebe es einiges zu klären: „Wir müssen ein ganz neues System aufbauen“, so Carls. Er sieht dabei auch den Landkreis in der Pflicht, da eine Kompatibilität der neuen Sirenen mit den Nachbargemeinden gewährleistet sein müsse. Der Ratsvorsitzende Wolfgang Hinrichs schlug vor, den Stab künftig auf dem Gelände der Feuerwehr einzurichten. „Das ist der beste Raum dafür, wir haben das THW vor Ort und einen Notstromgenerator.“ Auch die Erreichbarkeit von außerhalb sei gegeben. Laut Carls sei man in dieser Hinsicht aber erst im Beginn von Gesprächen, eine Entscheidung steht noch aus.

Arne Haschen Redakteur / Redaktion Norden
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