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NWZonline.de Region Ostfriesland

Sechs Bewerber kämpfen um Platz im Rathaus: In Norden gibt es nun auch eine Bürgermeisterkandidatin

22.07.2021

Norden Sie ist die erste Frau, die beim Kampf um das Amt des Bürgermeisters antritt: Die 26-jährige Norderin Dana Friedrichs möchte ins Rathaus ihrer Heimat einziehen. Erst vor wenigen Monaten ist sie in „Die Partei“ eingetreten, die Satiriker Martin Sonneborn 2004 gegründet hat. Friedrichs versteht ihre Kandidatur aber keineswegs als Scherz: „Ich meine das ernst“, sagt sie im Gespräch mit unserer Redaktion.

Denn aus ihrer Sicht gibt es viele Dinge, die in Norden anders laufen sollten. „Es braucht mehr Treffpunkte, der Tier- und Umweltschutz ist wichtig und ich möchte die Menschen mehr verbinden“, so Friedrichs. „Ich will mit meiner Kandidatur auch zeigen, dass sich jeder aufstellen lassen kann.“ Politik sei etwas, wo sich die Jugend engagieren sollte, findet die Bürgermeisterkandidatin, die sich aber dennoch als Kandidatin für alle Generationen sieht.

Allerdings gibt es für die 26-Jährige nur diesen einen Versuch: „Wenn das nicht klappt, werde ich nicht noch einmal antreten“, sagt die Umschülerin, die bislang als Offshore-Projektassistenz gearbeitet hat, sich aktuell aber in Hage zur Feinwerkmechanikerin für Maschinenbau ausbilden lässt. Sollte sie nicht ins Rathaus einziehen, dann sei es aus beruflichen Gründen erforderlich, Norden zu verlassen. „So wie mir geht es vielen jungen Menschen: Außer der Familie hält sie nicht viel in Norden.“

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Rund zwei Monate lang hat Friedrichs Unterstützerunterschriften gesammelt. Am Montag will sie ihre gesamten Unterlagen im Rathaus abgeben. Dort endet an dem Tag um 18 Uhr die Frist, um sich für den Stadtrat und die Bürgermeisterwahl zu bewerben. Bislang liegen dort Unterlagen von fünf Kandidaten vor: Neben dem amtierenden Bürgermeister Heiko Schmelzle für die CDU kandidieren Florian Eiben für die SPD, David Gronewold für die ZoB sowie Andreas Holzkämper und Rainer Feldmann als parteilose Kandidaten. Die Grünen haben sich indes dazu entschieden, keinen eigenen Kandidaten ins Rennen zu schicken, sagte Sprecher Walter Zuber im Gespräch mit unserer Redaktion. Sie werden dafür zwölf Kandidatinnen und Kandidaten mit Antje Olaberry an der Spitze aufstellen. Ähnliches gilt auch die Gruppe FDP/Andert, die keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten hat, wie Andreas Andert mitteilte.

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