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NWZonline.de Region Ostfriesland

Letzter Tag für Nordens Bürgermeister: Heiko Schmelzle: „Ich bin gelöst“

30.10.2021

Norden An diesem Freitag hat Bürgermeister Heike Schmelzle seinen letzten offiziellen Amtstag im Norder Rathaus. Was er am meisten vermissen wird? „Die Mitarbeiter“, sagt er mit Überzeugung, „denn das waren nicht immer leichte Zeiten, und die haben immer viel gegeben.“ Traurig, dass er sein Büro nun für einen Nachfolger räumen muss, sei er aber nicht: „Ich bin gelöst und sehe das sportlich. Ich weiß, wie hart dieser Job ist.“

Vor der alten – aber noch funktionstüchtigen – Teebeutelmaschine im Ostfriesischen Teemuseum: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (zweiter von rechts) war während Schmelzles Amtszeit auch zu Besuch in Norden.

Eine Stunde eher als sonst gekommen

An seinem letzten Tag standen für Schmelzle aber nicht nur Verabschiedungen auf dem Programm. „Ich bin eine Stunde eher als sonst gekommen, weil ich noch einiges erledigen wollte.“ Weil es aber noch vieles zu sortieren und organisieren gilt, wird er wohl am Samstag nochmal ins Rathaus kommen, ganz inoffiziell. „Meine Schränke will ich geordnet hinterlassen“, so Schmelzle. „Die sehen dann besser aus, als ich sie damals vorgefunden habe.“

„Sofort aufzuhören wäre ungesund“

Ob die Umstellung vom Bürgermeisteramt aufs Privatleben schwer wird? „Ich werde genauso aufstehen wie sonst auch und nicht auf Null herunterfahren“, erklärt Schmelzle, der zuletzt auf einen Sitz für die CDU im Stadtrat verzichtet hatte, um künftig mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. „Ich glaube, das muss man langsam abtrainieren – jetzt sofort aufzuhören, das wäre ungesund.“ Am Wochenende stehen noch mehrere Veranstaltungen auf seinem Programm – bis nach Berlin wird er unterwegs sein.

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Im Juni 2020 wurde der Kaufvertrag für das Areal des ehemaligen Doornkaatgeländes im Sitzungszimmer des Rathauses unterzeichnet – ein Meilenstein für die innerstädtische Entwicklung, sagt Heiko Schmelzle (zweiter von links).

Wasserkante wird noch schätzen gelernt

Beim Rückblick auf seine Amtszeit findet der scheidende Bürgermeister viele Projekte, auf deren Umsetzung er stolz ist: Die neue Skateranlage, der Ausbau des Jugendhauses, der Kauf des Doornkaatgeländes und nicht zuletzt die Umsetzung des Masterplans Wasserkante in Norddeich. „Ich glaube, es gibt viele in Norden, die die Wasserkante noch schätzen lernen werden“, ist sich Schmelzle sicher. Dass das Projekt trotz Corona so reibungslos über die Bühne lief, sei ein „riesiges Glück“ gewesen.

Schade ums Stadtentwicklungskonzept

Einen Wermutstropfen findet der Bürgermeister aber noch in seinem politischen Erbe: „Dass die Politik das Stadtentwicklungskonzept nicht beschlossen hat, an dem wir über zwei Jahre gearbeitet haben, ist schade.“ Auch wenn strittige Aspekte wie etwa der Ferienwohnungsanteilen in Norden noch nicht für alle zufriedenstellen gewesen seien, hätte das Norder Bauamt mit dem Konzept ein wichtiges Indiz für Entscheidungen bekommen. „Aber man kann nicht alles haben“, resümiert Schmelzle.

Die Aussicht auf den Marktplatz wird ihm fehlen: Heiko Schmelzle auf dem Balkon des Rathauses.

Urlaub: Künftig mehr als zwei Wochen

Worauf er sich künftig freut, wenn der schrittweise Abbau von Arbeitsstress geschafft ist? „Ich habe seit 1995, als ich noch bei der Sparkasse in Probezeit war, nie mehr als zwei Wochen Urlaub am Stück nehmen können – es ging einfach nie.“ Dass er nun mit seiner Familie – die Kinder sind noch schulpflichtig, seine Frau ist Lehrerin – die Ferien länger als sonst genießen kann, sei eine verlockende Perspektive. „Ohne Handy dann!“, weiß Heiko Schmelzle.

Arne Haschen Redakteur / Redaktion Norden
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