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NWZonline.de Region Ostfriesland

Corona und der neue Schulalltag in Norden: „Erleben viele Wechselbewegungen in den Klassen“

03.11.2021

Norden Für Schüler und Lehrer am Ulrichsgymnasium und auch in der Conerus-Schule gestaltete sich das Ende der Herbstferien unaufgeregt: „Bis jetzt haben wir keine besonderen Vorkommnisse“, heißt es von Oberstudiendirektor Volker Cammans aus der Conerus-Schule. Die vom Land Niedersachsen angekündigten Impfaktionen an Schulen nach den Herbstferien ist für die Berufsschule kein Thema, denn: „Wir hatten schon direkt nach den Sommerferien eine Impfaktion“, so Cammans. Auch im Gymnasium ist in Sachen Corona alles entspannt, wie Oberstudiendirektor Wolfgang Grätz im Gespräch bestätigt – vor allem dank sehr disziplinierter Schüler und seines Kollegiums, das sehr viel Eigeninitiative zeige: „Der Laden läuft, und er läuft gut, den Umständen entsprechend.“

Defizite im Alltag aufarbeiten

In beiden Institutionen macht sich Corona aber auch nach anderthalb Jahren mit stets neuen Entwicklungen bemerkbar, wie die Schulleiter erklären, allerdings jeweils unterschiedlich. „Wir erarbeiten die Auswirkungen der Pandemie auf den Lernstand der Schüler“, sagt Grätz. Lockdowns seien für das Ulrichsgymnasium nur ein kleines Problem gewesen, da die Region relativ gut davongekommen ist, trotzdem gebe es bis heute Defizite im Alltag. „Das hat auch eine große Dynamik, wir müssen immer wieder nacharbeiten“, so der Schulleiter. Auch wenn sein Haus von der quasi erzwungene Digitalisierung in der Pandemie sehr profitiert habe – neue Internetleitungen und Server wurden angeschafft, aktuell wird das WLAN überarbeitet –, seien nicht alle Unterrichtsinhalte einfach so auf Computer übertragbar. Grätz: „Es muss einen Mehrwert haben. Ich bin zum Beispiel sehr dafür, dass Handschrift weiter gepflegt werden, weil das für das Erlernen der Sprachstruktur wichtig ist.“

Praxis nicht durchs Digitale zu ersetzen

In der Berufsschule von Volker Cammans ist die Digitalisierung indes noch schwieriger, denn: „Bei uns geht es um handwerkliche Berufe, Erfahrungslernen lässt sich nur begrenzt über digitale Medien transportieren.“ Das habe auch die berufsberatenden Angebote nachhaltig stark eingeschränkt, mit aktuellen Auswirkungen im Alltag. „Wir erleben jetzt nach den Ferien viele Wechselbewegungen in den Klassen und führen das auf Corona zurück“, sagt er. Betroffene Schüler bemerken demnach erst hinterher, ob ihnen ein bestimmter Beruf wirklich zusagt. „Die Orientierung vor Ort ist sehr wichtig“, weiß Cammans. Diese Hürde werde sich auch in Zukunft nicht einfach überwinden lassen.

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Arne Haschen Redakteur / Redaktion Norden
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