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NWZonline.de Region Ostfriesland

Dialog in Norden soll 2022 starten: Bürger sollen beim Thema Doornkaatgelände mitreden

27.10.2021

Norden Zugegeben, sichtbare Ergebnisse gibt es auf dem ehemaligen Doornkaatgelände bislang noch nicht – außer einem Zaun um das gesamte Areal, das die Stadt Norden im Sommer 2020 gekauft hat. Und bis die Entwicklung des von Bürgermeister Heiko Schmelzle (CDU) als „Filetstück“ bezeichneten Gebiets abgeschlossen ist, werden nicht nur zehn, sondern wohl eher 20 Jahre vergehen, schätzt Projektplaner Ronald Böhmer vom Norder Bauamt.

Schadstoffproben genommen

Doornkaatgelände

Das ehemalige Doornkaatgelände, auf dem bis Ende der 1990er-Jahre der weit über Ostfrieslands Grenzen hinaus bekannte, namensgebende Doornkaat gebrannt wurde, hatte nach dem Aus des Norder Werks zu großen Teilen leer gestanden. Einzig einige Gebäude am Rande des Geländes waren in den Folgejahren verkauft worden. 

Im vergangenen Sommer dann endlich  kaufte die Stadt das mehr als drei Hektar umfassende Gebiet nach einjährigen Verhandlungen von der Essener Thelen-Gruppe.

Die Planungen für die Erschließung und Entwicklung des Gebietes  hatten bereits 2018 mit mehreren Workshops und der Verabschiedung eines weiterhin gültigen Rahmenplans begonnen. Ideen für das Gelände reichen von bezahlbarem Wohnraum über Veranstaltungsräume, ein Kino, Kneipen und Bars bis hin zu einem Park für eine innenstadtnahe Naherholungsfläche am Norder Tief.

Und doch haben die ersten Arbeiten schon begonnen, wie die Leitende Baudirektorin Ute Westrup am Dienstagmorgen bei einem Ortstermin auf dem Gelände der einstigen Schnapsbrennerei mitteilte. Um das Gelände für die zukünftige Stadtentwicklung sowie den Bau eines neuen Polizeireviers durch das Land Niedersachsen vorzubereiten, müssen die bestehenden Gebäude entrümpelt werden. Einige von ihnen sollen sogar abgerissen werden. Dafür wurden kürzlich Schadstoffproben genommen, „denn bei einem Blick auf die Gebäude ist schon jetzt klar, dass Asbest hier ein Thema ist und auch die Lacke im Inneren sind nicht ganz ohne“, so Westrup. Und das muss ordnungsgemäß entsorgt werden. Bauamtsleiter Mirko Wento zeigte sich aber zuversichtlich, im März mit den Abrissarbeiten beginnen zu können.

Voller Gerümpel: Im Zuge der Abrissarbeiten im nächsten Frühjahr sollen die Gebäude auf dem ehemaligen Industrieareal auch von Schrott befreit werden. Bild: Elisabeth Ahrends

Bürgerdialog startet

Verschwinden werden dann sowohl die alte Fahrzeughalle sowie die ehemalige Wasseraufbereitung im östlichen Bereich, ebenso wie die einstigen Hallen der Abfüllung. Die beiden ersteren verschwinden, um die vom Land gekaufte Fläche von fast 8000 Quadratmetern für das neue Norder Kommissariat freizuräumen, damit dort frühestens 2023 mit dem Bau begonnen werden kann. Der Abriss der Abfüllhallen soll Platz schaffen für eine Innenstadtentwicklung, die im Dialog mit den Bürgern entstehen soll. Dafür ist eine Beteiligung im kommenden Jahr geplant, wie Wento sagte. Ob es, wie bereits 2018, erneut Workshops geben wird oder aufgrund der Pandemie ein anderes Format gewählt werden muss, steht aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

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Schnaps wird hier schon seit Jahrzehnten nicht mehr abgefüllt, nun sollen die alten Abfüllhallen abgerissen werden. Bild: Elisabeth Ahrends

„Viele Dinge laufen bei diesem Projekt parallel“, betonte Wento und sprach dabei auch die Erschließung des Gebietes durch eine neue Straßenführung an. Auch diese soll 2023 stehen. Wie es danach weiter geht, sollen die Beratungen mit den Norderinnen und Norder sowie der Politik zeigen.

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Elisabeth Ahrends Redakteurin / Redaktion Norden
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