Norden - Lieber ein großes Stadtfest in Norden oder mehrere kleine Veranstaltungen? Diese Frage haben wir unseren Lesern in einer Online-Umfrage gestellt. 178 Menschen haben teilgenommen. Repräsentativ sind die Ergebnisse natürlich nicht, sie zeigen aber ein kleines Stimmungsbild. Die Mehrheit, 61 Prozent, spricht sich demnach für ein großes Stadtfest in Norden aus. 32 Prozent der Befragten präferieren hingegen mehrere kleine Veranstaltungen, die über das Jahr verteilt stattfinden. Den übrigen sieben Prozent ist es egal.
Unterschiedliche Meinungen bei den Bürgermeisterkandidaten
Über das Thema war auch im NWZ-Wahl-Talk diskutiert worden. Die Bürgermeisterkandidaten David Gronewold (ZoB) und Rainer Feldmann (parteilos) sprachen sich beide dafür aus, lieber mehrere kleine Veranstaltungen im Jahr durchzuführen. „Ich bin skeptisch, dass ein Riesen-Event im Jahr finanzierbar ist“, sagte Gronewold. Er wolle stattdessen mehrere Treffpunkte, auch abseits der Touristensaison, schaffen. Auch Feldmann kann sich nicht vorstellen, dass sich ein großes Stadtfest noch lohnt: Es kämen zu wenige Besucher. Der amtierende Bürgermeister Heiko Schmelzle (CDU) meinte: „Ich kann mir vorstellen, dass wir jährlich so etwas wie die Stadtwette machen.“ Gewinnen die Bürgerinnen und Bürger diese, gibt es Getränke umsonst. Für SPD-Bürgermeisterkandidat Florian Eiben hingegen steht fest: Er möchte das Stadtfest nach Norden zurückbringen. Andreas Holzkämper (parteilos) sprach sich auf Nachfrage für eine Zwischenlösung aus: Der Bürgermeisterkandidat wolle noch einmal ausprobieren, wie ein großes Stadtfest läuft. Sollte es nicht gut besucht werden, würde er kleinere Veranstaltungen durchführen wollen.
