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NWZonline.de Region Ostfriesland

Nach Deckeneinsturz in Wohnstätte: Utlandshörn neues Zuhause für Heimbewohner

21.07.2021

Norden Nach dem Deckeneinsturz in einem Wohnheim in Bedekaspel vor rund zwei Wochen sind die Bewohner kurzfristig in der Notunterkunft Utlandshörn in Norden untergebracht worden. Dort haben sie sich bis heute eingelebt, bestätigt Burghardt Zirpins, Geschäftsführer der Ostfriesischen Beschäftigungs- und Wohnstätten GmbH (obw), im Gespräch mit unserer Redaktion. „Es geht ihnen ganz gut“, so seine Einschätzung. Sie werden psychologisch und pädagogisch betreut, so Zirpins.

Durch den Einsturz war die Einrichtung Bedekaspel unbewohnbar geworden, weshalb die Bewohner nun im renovierten Teil von Utlandshörn wohnen. Die Einrichtung der KVHS ist nach einem Feuer im Dezember 2019 umfassend saniert worden, in den vergangenen Tagen kam es allerdings immer wieder zu Abflussverstopfung, wie Kreisvolkshochschulleiter Friedhelm Endelmann auf Nachfrage mitteilte. Schuld daran ist der mehrmonatige Leerstand der Einrichtung. Durch die starke Nutzung der vergangenen Tage hatten sich getrocknete Teile in den Leitungen gelöst, man habe die Schmutzwasserleitung daher durchgespült. „Ende des vergangenen Jahres haben wir die Bewohner auf unsere Stützpunkte verteilt.“ Seither finden nur Workshops in der Einrichtung statt, die normalerweise auch als Flüchtlingsunterkunft dient.

In Bedekaspel dauert die Ursachenforschung indes weiter an, wie Zirpins mitteilte. Eigentlich habe man bereits mit der Entsorgung der Decke durch eine Spezialfirma beginnen wollen und ein entsprechendes Go von der Baubehörde des Landkreises Aurich auch erhalten. Eine Fachfirma ist deshalb notwendig, weil durch den Einsturz Schadstoffe freigesetzt worden sein könnten. Aktuell stehen aber noch Abstimmungen zwischen Gewerbeaufsichtsamt Emden und dem Gutachter aus. Wann die Sanierung des Gebäudes abgeschlossen sein wird, lasse sich deshalb nicht abschätzen, teilte Zirpins mit.

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Der obw-Geschäftsführer geht aber davon aus, dass es noch einige Monate dauern wird, bis die Bewohner in ihre alten Räume zurück können. In Utlandshörn sollen deshalb nun kleinere Umbaumaßnahmen vorgenommen werden, um einen Zugang zu den Duschen für alle Bewohner zu ermöglichen. Dafür müssen einige Leichtbauwände entfernt werden, sagte Zirpins.

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